Donnerstag, Februar 2, 2023
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Minister plant Reise in die Ukraine Pistorius: Bundeswehr soll stärkste Armee in der EU werden

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Wenige Tage nach seinem Amtsantritt kündigte Boris Pistorius ehrgeizige Pläne für die Zukunft der Bundeswehr an. Um dies zu erreichen, gibt es drei zentrale Aufgaben. Der neue Verteidigungsminister plant in den kommenden Wochen auch einen Besuch in der Ukraine.

Der neue Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat angekündigt, so bald wie möglich in die Ukraine zu reisen. „Sicher ist, dass ich schnell in die Ukraine reisen werde“, sagte Pistorius der „Bild am Sonntag“. Dies werde „wahrscheinlich sogar innerhalb der nächsten vier Wochen passieren“, fügte er hinzu.

Unter ihm als Minister solle die Bundeswehr die Spitzenposition in Europa einnehmen, sagte Pistorius. „Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa, daher sollte es auch unser Ziel sein, die stärkste und am besten ausgerüstete Armee in der EU zu haben.“

Das sei aber nicht in drei Jahren vor der nächsten Bundestagswahl zu schaffen, betonte Pistorius, dafür dauere es noch einige Jahre. „Meine Aufgabe ist es jetzt, die Weichen dafür zu stellen, dass die Wende gelingt.“ Bundeskanzler Olaf Scholz hatte dies vor knapp einem Jahr nach Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine verkündet.

Drei zentrale Aufgaben müssen laut Pistorius nun schnell umgesetzt werden: die Beschaffung von Waffen und Ausrüstung, die Modernisierung der Kaserne und die Rekrutierung von Personal. Außerdem müsse die Truppe „das Gefühl haben, dass man ihnen vertraut und dankbar ist für das, was sie tun“, sagte der ehemalige niedersächsische Innenminister.

Auf die Frage, wann die Entscheidung über Leopard-Panzer für die Ukraine fallen werde, sagte Pistorius: „Wir sind in dieser Frage mit unseren internationalen Partnern, vor allem mit den USA, in sehr engem Dialog.“ Um auf mögliche Entscheidungen gut vorbereitet zu sein, wies er sein Haus am Freitag an, „alles so weit zu prüfen, dass wir im Ernstfall nicht unnötig Zeit verlieren“.

Auf der Ukraine-Konferenz in Ramstein am Freitag hatte Deutschland trotz erheblichen Drucks seiner Verbündeten noch nicht entschieden, Kampfpanzer in das Kriegsgebiet zu liefern. Für die in Deutschland produzierten Tanks hat die Bundesregierung noch keine Liefergenehmigungen in andere Länder erteilt.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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