Freitag, Januar 21, 2022
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Möglicher Schaden durch Corona-Impfung – Über 1.200 Schadenersatzansprüche nach Impfung

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Über die Häufigkeit möglicher Schäden nach Corona-Impfungen ist wenig bekannt. Einen Anhaltspunkt könnten die Zahlen aus einer Abfrage in den Bundesländern geben.

Seit Beginn der Coronavirus-Impfkampagne wurden bundesweit mindestens 1.200 Anträge auf staatliche Förderung nach möglichen Impfschäden gestellt. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtete nach Abfrage der Daten aller 16 Bundesländer, dass bisher 1.219 Anträge eingegangen seien.

Von den Anträgen wurden bisher 54 entschieden, davon 18 angenommen, 30 abgelehnt, drei zur Verantwortung gestellt und einer aus anderen Gründen bearbeitet.

Zu Einzelfällen und damit zur möglichen Schwere des Schadens sowie zur Höhe der Entschädigung machten die Behörden keine Angaben. Laut der Zeitung beziehen sich die 1.219 Anträge auf 155,4 Millionen Impfungen oder einen Antrag auf 127.500 Impfungen.

Der Anspruch auf Pflegegeld bei Impfschäden ergibt sich aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Impfschäden sind demnach „die über das normale Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer durch Impfung verursachten Gesundheitsschädigung“.

Mehrere Pressesprecher wiesen gegenüber der NOZ darauf hin, dass der Gesundheitszustand nach sechs Monaten ausschlaggebend für die Entscheidung über die Anträge sei. Darüber hinaus ist die Überprüfung des Zusammenhangs zwischen Gesundheitszustand und Impfung sehr umfangreich und zeitaufwändig.

Zur Zahl der Anträge wollte sich das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der NOZ nicht äußern. Das für die Impfstoffsicherheit zuständige Paul-Ehrlich-Institut sagte Ende Dezember in seinem aktuellen Sicherheitsbericht: „Schwerwiegende Nebenwirkungen sind nach derzeitigem Kenntnisstand sehr selten und ändern nichts am positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis von Impfstoffen“ im Vergleich zu Corona-Krankheit.

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