Samstag, Mai 21, 2022
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Moskau: Baerbocks Vorwürfe sind "dumm oder absichtlich irreführend"

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Außerdem seien in der Nacht zum Samstag 18 Kommandoposten und 543 Militärstellungen mit Raketen und Artillerie beschossen worden, sagte Konaschenkow. Der Schwerpunkt der Anschläge lag demnach in der Region Donezk. Auch ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte in der Region Cherson wurde zerstört. Zuvor hatte Russland erklärt, es kontrolliere diese Region in der Südukraine. Die russische Luftverteidigung habe außerdem insgesamt 13 ukrainische Drohnen in den östlichen Regionen Charkiw, Luhansk und Donezk abgeschossen, sagte Konaschenkow.

12:26 Uhr: „Eine brutale Hungersnot droht“, warnt Außenminister Baerbock. Sie wirft Russland vor, den Krieg gezielt auf weite Teile der Welt auszudehnen, indem es Getreideexporte blockiert. Es könnten noch viel mehr Menschen sterben. Lesen Sie hier mehr darüber.

11:44 Uhr: In einem Telefonat soll ein russischer Soldat seiner Partnerin Kriegsverbrechen in der Ukraine gestanden haben. Er beschrieb seine Taten in drastischen Worten. Seine Frau war verärgert. Lesen Sie hier mehr.

11.10 Uhr: Kanada setzt sich für den raschen Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO ein. „Wir sind der festen Überzeugung, dass Schweden und Finnland der Nato beitreten sollten“, sagte Außenministerin Melanie Jolie beim Treffen der G7-Ressortchefs im Weißenhaus in Schleswig-Holstein. Der Beitritt muss schnell gehen. Dafür müsse ein Konsens gefunden werden, sagt Jolie und verweist auf die Vorbehalte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan gegenüber dem Nato-Beitritt der beiden skandinavischen Länder.

10.12 Uhr: Ukrainischen Quellen zufolge hat Russland das Industriegebiet erneut beschossen, ungeachtet des Ringens um eine Verhandlungslösung für die Kämpfer in den Asowschen Stahlwerken in Mariupol. Es gebe Angriffe aus der Luft und vom Boden, sagte der Abgeordnete des Stadtrats von Mariupol, Petro Andrjuschtschenko, am Samstag im Nachrichtensender Telegram. „Die Grausamkeit des Feindes nimmt zu“, sagte er. Nicht nur die Verteidiger von Mariupol selbst würden angegriffen, sondern auch ihre Familien.

7.47 Uhr: Die russische Regierung hat offenbar ihre Position zum EU-Beitritt der Ukraine geändert. Ein hochrangiger Diplomat stellte diese für die Mitgliedschaft in der Nato zur Verfügung – und sprach über weitere Verhandlungen. Lesen Sie hier mehr darüber.

6 Uhr: Indien verbietet Weizenexporte mit sofortiger Wirkung. Wie die Regierung mitteilte, will der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt diese Entscheidung nutzen, um die Preiserhöhungen im eigenen Land in den Griff zu bekommen. Für bereits erteilte Geschäftsverträge sind Weizenlieferungen jedoch weiterhin zulässig. Seit die Exporte aus der Schwarzmeerregion aufgrund des Krieges in der Ukraine eingebrochen sind, verlassen sich Käufer auf der ganzen Welt auf Indien, wenn es um Weizen geht.

4.05 Uhr: Die ukrainischen Soldaten, die sich im Stahlwerk Asowstal in der Hafenstadt Mariupol verschanzt haben, sind für den Bürgermeister von Odessa wahre Helden. „Meiner Meinung nach rettet Mariupol nicht nur Odessa, sondern die gesamte Ukraine“, sagte Hennadi Truchanow am Samstagabend nach Angaben der Agentur Unian. „Weil diese Selbstlosigkeit, die unser Militär in Mariupol zeigt, ein wahres Beispiel für Heldentum ist.“

Obwohl die Hafenstadt Odessa immer wieder wiederholt von russischen Raketen beschossen wird, können sich die Einwohner relativ sicher fühlen. „Denn dort (in Mariupol) geht es buchstäblich nicht mehr um das Leben, sondern um den Tod.“

3.45 Uhr: Der republikanische Senator Rand Paul aus Kentucky hat die beschleunigte Verabschiedung eines massiven 40-Milliarden-Dollar-Hilfspakets für die Ukraine durch den Senat blockiert. Paul widersetzte sich einem Versuch des Mehrheitsführers im Senat, Chuck Schumer, das Gesetz einstimmig zu verabschieden. Nach Pauls Berufung muss der Gesetzentwurf nun eine Reihe von Verfahrensschritten durchlaufen, soll aber nächste Woche verabschiedet werden.

„Mein Amtseid gilt der US-Verfassung, nicht einer fremden Nation. Und egal, wie wohlwollend die Sache ist, mein Amtseid gilt der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika. Wir können die Ukraine nicht retten, indem wir der US-Wirtschaft Schaden zufügen zum Scheitern bringen“, begründete der Politiker seinen Schritt auf Twitter. Das Paket enthält auch dringend benötigte Munition für die ukrainische Armee.

2.40 Uhr: Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht eine Beruhigung des Zustroms von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. „Derzeit kommen täglich nur etwa 2.000 Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland. Mitte März waren es noch 15.000 Menschen am Tag“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“ (Samstag). Gleichzeitig kehren täglich 20.000 Flüchtlinge über die polnisch-ukrainische Grenze in ihr Land zurück, darunter auch Menschen aus Deutschland. Faeser gehe davon aus, „dass die Mehrheit der Menschen zurückkehren wird“.

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