Samstag, Dezember 10, 2022
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Mutter aus Trümmern gerettet Kleinkind stirbt bei russischem Angriff auf Klinik

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In der Nacht feuert die russische Armee Raketen auf ukrainisches Territorium ab. In der Region Saporischschja wurde die Entbindungsstation eines Krankenhauses getroffen. Laut Behörden starb dabei ein Baby. Retter können die Mutter und einen Arzt aus den Trümmern bergen.

Ukrainischen Quellen zufolge wurde bei einem russischen Angriff in der südukrainischen Region Saporischschja ein Neugeborenes getötet. Das zweistöckige Gebäude der Entbindungsstation des örtlichen Krankenhauses wurde in der Nacht von einer Rakete in der Stadt Vilniansk zerstört, teilten die Behörden mit.

In dem Gebäude seien eine Frau mit ihrem Neugeborenen und ein Arzt gewesen, hieß es. Das Baby wurde bei dem Angriff getötet, aber die Frau und der Arzt wurden aus den Trümmern gerettet. Ein von den Behörden veröffentlichtes Video zeigt Rettungskräfte, die versuchen, einen unter Trümmern begrabenen Mann zu befreien.

„Schmerzen durchfluten unsere Herzen – ein gerade geborenes Kind wurde getötet“, schrieb der Militärgouverneur von Saporischschja, Olexandr Starukh, auf Telegram. Die Kleinstadt Vilniansk liegt im Norden der Region Saporischschja, deren südlicher Teil weitgehend von russischen Truppen besetzt ist und die Moskau für annektiert erklärt hat.

Nach dem Vorfall beschuldigte Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland, „Terror und Mord“ in die Ukraine gebracht zu haben. „Der Feind hat sich erneut entschieden, mit Terror und Mord das zu erreichen, was er seit neun Monaten nicht erreichen konnte und nicht erreichen wird“, sagte Selenskyj. Der Feind „wird für all das Böse zur Rechenschaft gezogen, das er über unser Land gebracht hat“, fügte er hinzu.

Auch in den Nachbarregionen Donezk und Dnipropetrowsk kam es in der Nacht zu Raketenangriffen. In Donezk, wo russische Truppen seit Wochen immer mehr angreifen, sind nach Angaben ukrainischer Behörden eine Person getötet und acht verletzt worden. In der Region Dnipropetrowsk gab es keine Opfer. Allerdings hätten mehr als 30 Projektile Städte getroffen, sagte Militärgouverneur Valentyn Resnichenko.

Seit Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine vor neun Monaten haben die Vereinten Nationen (UN) mehr als 6.500 zivile Todesopfer registriert, darunter mehr als 400 Kinder. Die tatsächliche Zahl der getöteten Zivilisten liegt jedoch deutlich höher, so die Schätzungen der Vereinten Nationen und Kiews.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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