Donnerstag, Juni 23, 2022
StartNACHRICHTENNach mutmaßlichem Axtmord soll Flüchtiger Ex-Freundin vergewaltigt haben

Nach mutmaßlichem Axtmord soll Flüchtiger Ex-Freundin vergewaltigt haben

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Im Kalletal soll ein Mann einen Rivalen mit einer Axt getötet haben. Seine Ex-Freundin wirft dem mutmaßlichen Täter vor, sie anschließend vergewaltigt zu haben. Anscheinend musste sie den Mord aus erster Hand miterleben.

Im Fall des 39-Jährigen, der in Kalletal im Kreis Lippe mit einer Axt getötet wurde, soll der Tatverdächtige unmittelbar nach der Bluttat seine Ex-Freundin vergewaltigt haben. Wie der Oberstaatsanwalt Christopher Imig bestätigte, machte der 24-Jährige gegenüber den Ermittlern eine Aussage. Es gebe zunächst keinen Anlass, an den Angaben der Frau zu zweifeln, sagt Imig.

Die Ergebnisse weiterer Ermittlungen stehen noch aus. Der 36-jährige Verdächtige soll das Opfer in der Nacht zum Samstag aus Eifersucht mit einer Axt getötet haben. Wie die Staatsanwaltschaft nun bestätigte, hatte das Opfer eine Beziehung mit der Ex-Freundin des mutmaßlichen Täters. Die beiden lagen demnach im Bett, als der 36-Jährige den 39-Jährigen tötete. Nach den Axtschlägen soll der 36-Jährige seine Ex-Freundin ins Badezimmer gezerrt und dort vergewaltigt haben.

Dann zwang er sie und ihre beiden kleinen Kinder in ein Auto und raste davon, so die Ermittler. Unterwegs wurde er von der Polizei angehalten und flüchtete. Die Polizei sucht noch immer nach dem Mann aus Aserbaidschan. Nun liegt ein internationaler Haftbefehl vor.

Die Ermittler nannten für die Fahndung den vollen Namen des Mannes – Elchin Agaev – und veröffentlichten ein Foto von ihm. Sie warnten die Bürger davor, sich dem Mann zu nähern. Der Verdächtige hat ein markantes Skorpion-Tattoo auf seinem rechten Arm und ein Schwertemblem auf der Innenseite eines Unterarms. Bekannte des Verdächtigen oder Personen, die Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben können, sollten sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung setzen, hieß es.

Wenden Sie sich bitte an die Mordkommission „Weser“ bei der Polizei Bielefeld unter 0521-545-0 oder jede andere Polizeidienststelle unter 110.

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