Donnerstag, Februar 2, 2023
StartNACHRICHTENNach Notoperation im Dezember melden Kliniken eine Trendwende bei den Aufnahmen

Nach Notoperation im Dezember melden Kliniken eine Trendwende bei den Aufnahmen

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Eine Erkältungs- und Grippeepidemie zwingt die Kliniken Ende des Jahres in den Notbetrieb. Nun entspannt sich die Lage in den Krankenhäusern. Auch für Covid-Intensivpatienten gibt es Entwarnung: Ihre Zahl hat sich seit Neujahr halbiert.

Mit Blick auf die Welle der Atemwegserkrankungen verzeichnen die Kliniken und Intensivstationen seit Januar eine Entspannung auf den Stationen und einen Rückgang der Arbeitsbelastung. „Seit Anfang Januar ist die Zahl der auf den Intensivstationen zu behandelnden Covid-19-Patienten von rund 1.500 auf heute unter 800 gesunken – also fast halbiert“, sagte Gernot, Vizepräsident des Deutschen Interdisziplinären Verbundes für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DIVI). Marx, das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zudem nehme die Zahl der täglichen Neuaufnahmen stetig ab, was eine „sehr positive Entwicklung“ sei, betonte Marx. „Auf den Intensivstationen ist Corona kein Problem mehr.“

Nun könnten „die vielen verschobenen, planbaren Operationen vom Dezember nachgeholt werden“, ergänzte der Divi-Vizepräsident. Es stimmt, dass die Stationen im Winter immer voll sind. „Aber im Moment müssen wir nicht jeden Tag darüber nachdenken, wie wir die Versorgung der Patienten trotzdem sicherstellen können, sondern gehen tatsächlich zu einem Dienst in dem Wissen, dass wir helfen können“, sagte Marx.

Auch auf den Normalstationen geht die Belegung nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zurück. „Wir sehen einen deutlichen Rückgang der Auslastung bei Corona-positiven Patienten. Mit dem Abflauen der Grippewelle ist auch hier mit Entspannung zu rechnen“, sagte DGK-Hauptgeschäftsführer Gerald Gass dem RND. „Vor allem die Zahl der erkrankten Mitarbeiter sinkt, sodass sich die Personalsituation langsam verbessert.“

Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am vergangenen Mittwoch, dass die Grippewelle in Deutschland ihren Höhepunkt überschritten habe. Die Zahl der Arztbesuche wegen akuter Atemwegserkrankungen ist in der zweiten Kalenderwoche im Vergleich zur Vorwoche bundesweit gesunken, wie aus dem aktuellen Wochenbericht des Arbeitskreises Influenza im RKI hervorgeht. Insgesamt ist die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen inzwischen stabil und liegt zu diesem Zeitpunkt im Bereich der Vorpandemiejahre.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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