Freitag, Oktober 7, 2022
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Nach Wagenknecht-Rede verlässt Ulrich Schneider die Linkspartei

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Der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Schneider, kritisiert seine Partei immer wieder. Wagenknechts Rede, in der sie Habeck einen „beispiellosen Wirtschaftskrieg“ vorwirft, bringt ihr das Fass zum Überlaufen. Er verlässt die Linkspartei.

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, hat die Partei Die Linke verlassen. Das teilte der Soziallobbyist auf Twitter mit. Als Grund nannte Schneider den Auftritt der umstrittenen Linken-Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht in der vergangenen Woche im Bundestag. „Dass die Linksfraktion Sahra Wagenknecht am vergangenen Donnerstag im Bundestag auf das Podium gelassen hat und was sie dann – das hätte man wissen müssen – auf die Beine gestellt hat, war zu viel“, schrieb Schneider.

Wagenknecht attackierte Wirtschaftsminister Robert Habeck in einer Rede zum Haushaltsentwurf seines Ministeriums und warf ihm einen „beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energieversorger“ vor. Wagenknecht hatte sich während des Ukraine-Krieges wiederholt pro-russisch geäußert.

In derselben Bundestagsdebatte warfen SPD und Grüne der Linksfraktion vor, Wagenknecht nach dem Munde des Kriegstreibers Russland zu Wort kommen zu lassen.

Laut „Spiegel“ hat Schneider, der 2016 in die Partei eingetreten ist, seine Partei immer wieder öffentlich kritisiert. Nach der Bundestagswahl im vergangenen Jahr schrieb er beispielsweise in einem Brief an die Vorsitzenden von Partei und Fraktion: „Warum sollen Menschen eine Partei wählen, bei der absehbar ist, dass ihre Fraktion im Deutschen Bundestag nicht an einem Strang ziehen wird, aber lieber intern persönliche Entscheidungen oder inhaltliche Auseinandersetzungen treffen?“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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