Donnerstag, Dezember 1, 2022
StartNACHRICHTENNeue Verdienstgrenze für Midijob Kabinett beschließt Einmalzahlung für Rentner

Neue Verdienstgrenze für Midijob Kabinett beschließt Einmalzahlung für Rentner

- Anzeige -


Die vereinbarte Energie-Flatrate von 300 Euro soll Rentner bei steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten entlasten und wird automatisch zum 1. Dezember ausgezahlt. Die Bundesregierung ist zudem dabei, die Verdienstgrenze für Beschäftigte im Midi-Job-Bereich anzuheben.

Deutsche Rentner sollen bis zum 15. Dezember eine Einmalzahlung von 300 Euro erhalten, um die hohen Energiepreise auszugleichen. Das Bundeskabinett hat in Berlin einem entsprechenden Vorschlag von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil zugestimmt. In schwierigen Zeiten, wenn die Preise für Energie und Lebensmittel stark gestiegen sind, stehe der Sozialstaat „auf der Seite der Menschen“. Außerdem wurde beschlossen, die Obergrenze für sogenannte Midi-Jobs von 1.600 auf 2.000 Euro anzuheben.

Die 300-Euro-Energie-Flatrate für Rentner ist Teil des dritten Entlastungspakets, das die Ampelregierung Anfang September angekündigt hat. Beim zweiten Entlastungspaket vom März bekamen Millionen Rentner nichts von der dort enthaltenen Energie-Flatrate, weil sie nur an alle Steuerzahler der Steuerklassen I bis V ausgezahlt wurde.

Nach Angaben des Bundessozialministeriums erhalten nun alle, die ab dem 1. Dezember 2022 Anspruch auf eine gesetzliche Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente oder auf Versorgungsleistungen nach dem Beamtengesetz oder dem Soldatenversorgungsgesetz haben die Energiepauschale. Der Anspruch besteht daher nur, wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Die Auszahlung erfolgt laut Ministerium automatisch, Anträge sind nicht notwendig.

Die Energiepreispauschale werde nicht auf einkommensabhängige Sozialleistungen angerechnet und unterliege nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung, betonte das Ministerium. Es sollte jedoch steuerpflichtig sein. Die Regierung hatte die Kosten der Pauschale bei Bekanntgabe auf insgesamt rund sechs Milliarden Euro beziffert.

Mit der Anhebung der Verdienstobergrenze für sogenannte Midi-Jobs würden Beschäftigte mit geringen Löhnen um zusätzliche 1,3 Milliarden Euro jährlich an Sozialabgaben entlastet, teilte das Ministerium mit. Gleichzeitig würden „die Anreize, über einen Minijob hinaus zu arbeiten, gestärkt“.

Anders als Minijobs sind Midijobs nicht sozialversicherungsfrei. Es gelten jedoch gestaffelte ermäßigte Sätze. Arbeitnehmer müssen erst ab der Obergrenze von derzeit 1.600 und künftig 2.000 Euro die vollen Sozialversicherungsbeiträge zahlen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare