Freitag, Mai 13, 2022
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Neuer Look: Vermisste Crypto Queen hat möglicherweise das Aussehen chirurgisch verändert, um eine Gefangennahme zu vermeiden

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Eine „Kryptokönigin“, die Investoren betrogen hat und vor einem halben Jahrzehnt mit ihren Millionen verschwand, hat sich möglicherweise einer Schönheitsoperation unterzogen, um einer Gefangennahme zu entgehen, sagen Polizisten in Deutschland.

Die in Bulgarien geborene deutsche Staatsbürgerin Dr. Ruja Ignatova, 41, erfand die Kryptowährung OneCoin, die sie weltweit vermarktete und Investoren aus der Ferne anzog.

Das einzige Problem war, dass es sich um einen Betrug handelte.

Der mutmaßliche Betrüger hat 2014 OneCoin auf den Markt gebracht, in das Investoren insgesamt rund 4 Milliarden Euro (4,1 Milliarden US-Dollar) gesteckt haben.

Aber sie verschwand – und das ganze Geld mit ihr – im Jahr 2017.

Allein aus Deutschland sollen die Fachanwältin und ihre Komplizen 88 Millionen Euro erbeutet haben.

Ignatova, die Bulgarisch, Deutsch und Englisch mit Akzent spricht, wurde zuletzt in Athen, Griechenland, gesehen, aber ihr derzeitiger Aufenthaltsort bleibt ein Rätsel.

Einige spekulieren, dass sie ermordet wurde. Andere sagen, sie lebe in Russland unter dem Schutz einer mächtigen Person.

Ignatova ist in 194 Ländern bei Interpol und Europol gelistet, aber die Polizei warnt Zivilisten davor, sich ihr zu nähern, falls sie bewaffnet ist.

Seit 2020 versuchen Ermittler des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen (Deutschland) vergeblich, ihr auf die Spur zu kommen.

Sie haben ihr Foto veröffentlicht und Details zu ihrem Aussehen gegeben. Sie erklärten jedoch (auf Englisch): „Ruja Ignatova hätte ihr Aussehen, wie auf den Fotos zu sehen, chirurgisch verändern können.“

Weiter heißt es: „Dr. Ruja Ignatova, promovierte Juristin, steht im Verdacht, als treibende Kraft und geistige Erfinderin der angeblichen Kryptowährung ‚OneCoin‘ Investoren auf der ganzen Welt dazu gebracht zu haben, in diese eigentlich wertlose ‚Währung‘ zu investieren.

„Der bisher festgestellte betrugsbedingte Schaden liegt im oberen zweistelligen Millionenbereich. Der weltweit verursachte Schaden beläuft sich vermutlich auf mehrere Milliarden Dollar.

„Der Aufenthaltsort der gesuchten Person ist seit dem 25. Oktober 2017 unbekannt, und sie ist seit diesem Datum weder im Zusammenhang mit OneCoin noch anderweitig öffentlich aufgetreten.“

Die Polizei warnte davor, dass „Ignatova oder mögliche Begleitpersonen bewaffnet sein könnten“.

Sie fuhren fort: „Wahrscheinlich hält sich die gesuchte Person im Ausland auf, möglicherweise mit potenziellen Unterstützern.

„Für jeden entscheidenden Hinweis, der zu einer Festnahme des Täters führt, wird eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt. Über die Vergabe und Verteilung wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Diese Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt Zu den berufsrechtlichen Pflichten gehört die Verfolgung von Straftaten.“

Diese Geschichte wurde Newsweek von Zenger News zur Verfügung gestellt.

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