Mittwoch, September 22, 2021
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Newsblog zu Covid-19-Brand in Impfstelle in Sachsen – Hintergründe unklar

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In Sachsen ist am Dienstagabend eine Impfstelle in Brand geraten. Warum das Feuer ausbrach, ist noch völlig unklar. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Alle Infos im Newsblog.

In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als vier Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts starben 92.769 Menschen. Mehr zu den aktuellen Zahlen lesen Sie hier. Im Zuge der Ende 2020 begonnenen Impfkampagne haben inzwischen 66,6 Prozent der Bundesbürger mindestens eine Impfdosis erhalten, 62,3 Prozent sind vollständig geimpft (Stand 14.09.2021).

In einer Impfstelle im Vogtlandkreis (Sachsen) ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Hintergründe des Brandes in der Kleinstadt Treuen waren zunächst unklar, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte. Auch die Höhe des entstandenen Schadens war am Morgen noch nicht bekannt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung von Impfstoffen gefordert und insbesondere auf Versorgungslücken in Afrika hingewiesen. “Weltweit wurden mehr als 5,7 Milliarden Dosen verabreicht, aber nur zwei Prozent davon in Afrika”, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag. Das schadet nicht nur den Menschen in Afrika, sondern allen.

Tedros sagte: „Je länger die Impfstoff-Ungleichheit andauert, desto mehr wird das Virus weiter zirkulieren und sich verändern, desto länger werden die sozialen und wirtschaftlichen Turbulenzen andauern und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Varianten auftauchen, die die Wirksamkeit des Virus verringern. ” Impfstoffe beeinflussen. “

Die schlimmste Pandemie der letzten hundert Jahre werde nicht enden, bis es eine echte globale Zusammenarbeit bei der Bereitstellung und dem Zugang zu Impfstoffen gebe, hieß es. Das Impfziel der WHO lautet, dass bis Mitte 2022 70 Prozent der Bevölkerung in allen Ländern geimpft sein sollen.

In Frankreich müssen sich ab diesem Mittwoch bestimmte Berufsgruppen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Nichteinhaltung kann zu einer Suspendierung ohne Lohnfortzahlung führen. Beschäftigte, die im Krankenhaus- und Pflegebereich tätig sind, sowie Feuerwehrleute, Zivilschutzbedienstete und Beamte der Gendarmerie müssen nun mindestens eine Erstimpfung nachweisen. Wer bisher nur die erste Impfdosis erhalten hat, muss auch bei der Arbeit einen negativen Test vorlegen, bis er einen vollständigen Impfschutz hat.

Mitarbeiter könnten ihre Impftermine ausdrücklich während der Arbeitszeit vereinbaren, um die Impfung zu erleichtern, hieß es. Betroffene können eine Nachfrist erhalten, wenn sie freie Tage oder Urlaub nehmen. Sobald sie die Impfung erhalten haben, endet die Sanktion, betonten die Behörden. Eine Entlassung wegen einer fehlenden Corona-Impfung sei nicht möglich, hieß es.

Die Quote der Vollgeimpften lag im Gesundheitsbereich bereits vergangene Woche zwischen 84 und 91 Prozent. Wie vielen Mitarbeitern tatsächlich Sanktionen drohen, weil sie noch keine erste Dosis erhalten haben, ist nicht bekannt. Die Zeitung “Le Monde” berichtete unter Berufung auf die Direktionen mehrerer großer Kliniken, dort sei bereits eine Impfrate von 95 Prozent erreicht worden. Dennoch sind Probleme zu befürchten, wenn Krankenhauspersonal aufgrund des ohnehin knappen Personalbestands nach Hause geschickt werden muss, weil es nicht geimpft ist.

Arizona ging als erster US-Bundesstaat vor Gericht gegen die neuen Corona-Impfvorschriften von Präsident Joe Biden. Der Generalstaatsanwalt von Arizona, Mark Brnovich, sagte am Dienstag, Impfpflichten für Bundesbedienstete und Impfungen oder Tests für Mitarbeiter großer Unternehmen seien “verfassungswidrig”.

“Die Regierung kann die Menschen nicht zwingen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen”, sagte der Republikaner. Die Regierung des Demokraten Biden missachtete erneut die geltenden Gesetze, um “ihre radikale Agenda voranzutreiben”.

In der Klage vor einem Bundesgericht argumentiert Brnovich, die neuen Impfvorschriften würden US-Bürger gegenüber “illegalen Migranten” benachteiligen – sie unterliegen nicht der Impfpflicht. “Es gibt keine Impfpflicht für Migranten, die illegal die südliche (US-)Grenze überqueren.” Dies stelle eine “verfassungswidrige Bevorzugung illegaler Migranten” dar. Arizona liegt an der Grenze zu Mexiko.

In Großbritannien können Personen über 50 sowie Heimbewohner und Pflegekräfte eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Wie die Regierung am Dienstag mitteilte, gilt die Verordnung auch für klinisch extrem gefährdete Menschen und Hochrisikopatienten zwischen 16 und 65 Jahren. Insgesamt haben mehr als 30 Millionen Menschen Anspruch auf eine dritte Impfung.

Das Mittel der Firmen Biontech und Pfizer sollte Ihnen frühestens sechs Monate nach der zweiten Dosis injiziert werden, was Studien belegen, dass es gut als Auffrischung wirkt und sehr gut verträglich ist. Alternativ ist auch der Impfstoff von Moderna möglich. Die Spritze sollte zusammen mit der normalen Grippeimpfung verabreicht werden. Ob auch gesunde Menschen unter 50 Jahren eine sogenannte Auffrischimpfung erhalten, sollte bei Vorliegen weiterer Daten entschieden werden.

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