Dienstag, Oktober 19, 2021
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Newsblog zu Covid-19 Lettland und Estland sind künftige Hochrisikogebiete

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Neu auf der Liste sind ab Sonntag die beiden baltischen Staaten – neben drei weiteren Staaten. Alle Infos im Newsblog.

In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als 4,2 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind seit Beginn der Pandemie mehr als 94.000 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Mehr zu den aktuellen Zahlen lesen Sie hier. Im Zuge der Ende 2020 begonnenen Impfkampagne haben inzwischen 68,4 Prozent der Bundesbürger mindestens eine Impfdosis erhalten, 65,1 Prozent sind vollständig geimpft (Stand 8. Oktober 2021).

Die Bundesregierung und das Robert-Koch-Institut (RKI) haben die EU-Staaten Estland und Lettland neu als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft. Gleiches gilt für die Ukraine, den Jemen und Brunei, wie das RKI am Freitag mitteilte. Dagegen wurden einige französische Überseegebiete sowie die norwegischen Regionen Oslo und Viken von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.

Die neuen Klassifizierungen treten am Sonntagmorgen in Kraft. In der EU werden neben einigen der übrigen Überseegebiete Frankreichs und der Niederlande Rumänien, Litauen und Slowenien sowie die irische Region Border als Hochrisikogebiete eingestuft, sowie Großbritannien, Länder des Westbalkans, USA, Türkei, Ägypten und Israel.

Reisende aus Risikogebieten müssen für zehn Tage unter Quarantäne gestellt werden. Geimpfte und Rekonvaleszente können die Quarantäne abwenden, wenn sie vor ihrer Einreise den deutschen Behörden einen Rekonvaleszenz- oder Impfnachweis vorlegen. Die Quarantäne kann bei nachträglicher Vorlage eines Genesungs- oder Impfpasses oder eines negativen Tests verkürzt werden.

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, geht davon aus, dass die Corona-Beschränkungen bald nach der Korrektur der offiziellen Impfquote durch das Robert-Koch-Institut gelockert werden. „Bei einer zu niedrigen Impfrate kann man nicht mehr für Corona-Maßnahmen argumentieren“, sagte Gassen der „Bild“-Zeitung (Freitagsausgabe). „Der Tag der Freiheit rückt näher.“

DJane wirft Glitzer in die feiernde Menge: Ohne Abstand zu halten und ohne Mund-Nasen-Schutz zu tragen, tanzte das Publikum vor zwei Jahren eng beieinander.  (Quelle: imago images / POP-EYE)DJane wirft Glitzer in die feiernde Menge: Ohne Abstand zu halten und ohne Mund-Nasen-Schutz zu tragen, tanzte das Publikum vor zwei Jahren eng beieinander. (Quelle: POP-EYE / imago images)

Laut einer neuen Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Durchimpfungsrate bei Erwachsenen in Deutschland höher als bisher angenommen. Bei der Auswertung des neuen Impfratenmonitorings (Covimo) sei „anzunehmen, dass in der erwachsenen Bevölkerung ein Anteil von mindestens einmal Geimpften von bis zu 84 Prozent und ein Anteil von vollständig Geimpften von bis zu 80 Prozent beträgt“ .

Die Bildungsminister der Länder setzen sich weiterhin dafür ein, dass die Schulen während der Corona-Pandemie nicht wieder schließen. Es sei „unverzichtbar, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht dauerhaft sicherzustellen“, heißt es in einem Beschluss, den die Minister am Freitag nach Beratungen in Potsdam gefasst haben. Damit bestätigen sie im Wesentlichen ihre bereits im Juni und August formulierten Beschlüsse zum „regelmäßigen Schulbetrieb im Schuljahr 2021/2022“.

Im laufenden Schuljahr konnte trotz Pandemie und Delta-Variante in allen Ländern ein durchgehender Präsenzunterricht gewährleistet werden. Das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Bildung, Freizeitgestaltung und Begegnung ist weitgehend uneingeschränkt gewährleistet.

Auch die Kultusministerkonferenz (KMK) sprach sich für eine vorsichtige Quarantänepolitik der Gesundheitsämter aus: Auch wenn die Maskenpflicht in den Schulen weitgehend abgeschafft wird, Quarantäne-Verordnungen „im Interesse eines verlässlichen Präsenzunterrichts“ “ soll auf tatsächlich infizierte Personen oder enge Kontaktpersonen beschränkt werden.

Die Mehrheit der Bürger spricht sich laut einer Umfrage für die Abschaffung der Maskenpflicht im Klassenzimmer aus. 57 Prozent sind der Meinung, dass die Maskenpflicht im Unterricht abgeschafft werden sollte, wie eine Umfrage von Infratest-dimap für die ARD Deutschlandtrend ergab.

Bei Eltern mit schulpflichtigen Kindern sind es sogar 71 Prozent. Nur 37 Prozent befürworten die Beibehaltung der Maskenpflicht in den Schulen – und nur 27 Prozent der Eltern von schulpflichtigen Kindern. In Berlin müssen jüngere Schüler bis zur sechsten Klasse seit Montag keine Maske mehr im Unterricht tragen; in Bayern müssen sie zu Wochenbeginn nicht mehr von allen Schülern im Klassenzimmer getragen werden. Solche oder ähnliche Regelungen gelten auch in anderen Bundesländern oder sind dort in Planung.

Der Umfrage zufolge sind die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger vor einem Anstieg der Zahl der Corona-Infektionen geringer als im Sommer. Diese Sorge treibt derzeit 42 Prozent um – im Juli gab eine Mehrheit von 62 Prozent an, sich große Sorgen zu machen oder sehr besorgt zu sein, dass die Infektionen wieder ansteigen könnten.

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