Donnerstag, September 23, 2021
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Newsblog zum Wahlkampf Sprechzeiten beim Bundeskanzler Triell wurden offenbar falsch gemessen

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In der letzten TV-Debatte hatten die drei Kanzlerkandidaten offenbar deutlich unterschiedliche Redezeiten – zu Lasten des Grünen-Kandidaten Baerbock. Alle Infos im Newsblog.

Mehr als 60 Millionen Deutsche sind aufgerufen, am 26. September einen neuen Bundestag zu wählen. Angela Merkel stellt sich nicht mehr zur Wahl, stattdessen tritt Armin Laschet für die Union ins Feld. Er tritt gegen Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) für das Kanzleramt an. Lesen Sie die Kurzprofile der Wahlprogramme der CDU, das Grüne und das SPD.

Beim TV-Dreikampf der Kanzlerkandidaten in ARD und ZDF gab es offenbar Fehler bei der Sprechzeitmessung: Das Medienmagazin “Übermedien” hat die Sprechzeiten von Olaf Scholz (SPD), Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock gemessen (Grüne). nach – und kam zu anderen Ergebnissen als die, die von ARD und ZDF in der Sendung angekündigt worden waren.

Laut “Übermedien” hatte Baerbock insgesamt knapp vier Minuten weniger Redezeit als Scholz (25:30 Minuten) mit 21:37 Minuten und knapp drei Minuten weniger als Laschet (24:14). Die vom Sender gezeigten Sprechzeiten zeigten weniger signifikante Unterschiede – mit zwei Minuten Vorsprung für Laschet (26:25) vor Scholz (24:39) und Baerbock (24:25).

Während der Debatte hatte der Grünen-Kandidat Baerbock die Moderatoren darauf aufmerksam gemacht, dass die Uhr von Scholz noch lief, obwohl er nicht mehr sprach. Moderatorin Maybrit Illner antwortete, es gebe offenbar ein technisches Problem, das geklärt werden müsse. Kurz darauf gaben die Moderatoren bekannt, dass der Fehler behoben sei.

Ende August kam es einem Medienbericht zufolge zu einem Hackerangriff auf die Website des Bundeswahlleiters. Demnach sei die Website bundeswahlleiter.de, auf der die offiziellen Wahlergebnisse veröffentlicht werden, mit extrem vielen Anfragen aus dem Internet bombardiert worden, berichtete “Business Insider” am Mittwoch. Die Server brachen unter der Datenlast zusammen, die Website war zwischenzeitlich nicht erreichbar. Lesen Sie hier mehr darüber.

CSU-Chef Markus Söder sieht die Aussichten der Union bei der Bundestagswahl optimistisch. “Wir sehen bereits erste Anzeichen einer Trendwende”, sagte er der “Augsburger Allgemeinen”. “Ich denke, alles ist möglich, wir können die SPD in der Bundesregierung noch abfangen. Das ist viel näher, als die meisten derzeit denken.” Er ist sehr zuversichtlich, dass die Union bei der Bundestagswahl die stärkste Kraft sein wird. “Wir werden am Wahlabend die Nase vorn haben. Es ist wie beim Fußball: Tipp und Hoffnung liegen nah beieinander. Aber man muss optimistisch sein. Als Fan des 1. FC Nürnberg sowieso.”

Auch Söder machte die Einschränkungen in der Corona-Pandemie mitverantwortlich für die Probleme der Union. “Das ist das Grundproblem der Politik in diesen Zeiten -” da gebe es zu wenig Nähe. “Es ist auch eine Herausforderung für die CSU, dass viele Begegnungen wegen Corona nicht stattfinden können.” Wir alle vermissen wegen Corona die normale Liturgie des bayerischen Alltags. Es gibt keine Neujahrsempfänge, die Faschingszeit, die Starkbierzeit, die unzähligen Vereins- und Feuerwehrfeste, Pfarrfeste, bis hin zum Oktoberfest als Höhepunkt. “

Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will sich für einen nahtlosen Übergang von der Schule in den Beruf für Jugendliche einsetzen. “Der Altersdurchschnitt, in dem es losgeht, liegt jetzt bei fast 20 Jahren, und wenn man weiß, dass man mit 17 fertig ist, dann ist da etwas dazwischen, was nicht gut läuft”, sagte Scholz am Mittwoch im ARD-“Morgenmagazin”. Er beantwortete Fragen eines Bürgers im Format „Sechs Minuten für meine Stimme“.

„Aus meiner Sicht ist die klassische Berufsausbildung nach wie vor die wichtigste Ausbildung in Deutschland“, betont Scholz. Die SPD will dafür sorgen, dass mehr junge Menschen nach der 9. und 10. Klasse einen guten Übergang ins Berufsleben schaffen.

Der SPD-Kanzlerkandidat versprach zudem eine Ausweitung des Ganztagsangebots in Kitas und Schulen, was besonders für junge Familien wichtig sei. „Deutschland hinkt im Vergleich weltweit hinterher“, betonte Scholz. “Das müssen wir ändern.”

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat entschiedenes Vorgehen gegen geschlechtsspezifische Sprachenregelungen an bayerischen Hochschulen angekündigt. “Es kann nicht sein, dass Studierende möglicherweise schlechter bewertet werden, nur weil sie keine Geschlechtssterne verwenden”, sagte der CSU-Vorsitzende der “Augsburger Allgemeinen” (Mittwochsausgabe). „Das geht nicht, Bayern ist ein Freistaat und kein Lehrstaat“, betonte Söder.

Er sieht spezielle Sprachführer an Hochschulen kritisch und habe den bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) gebeten, “zu überprüfen, was da draußen steht”, sagte der Ministerpräsident.

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