Samstag, Oktober 16, 2021
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Nordkorea soll ein staatliches Drogenlabor eingerichtet haben

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nNach Angaben eines Überläufers soll Ordkorea jahrelang den staatlich organisierten Drogenhandel genutzt haben, um Devisen für die regierende Familie Kim zu beschaffen. In den 1990er Jahren habe er den Auftrag erhalten, „revolutionäre Gelder“ für den damaligen Machthaber Kim Jong-il zu beschaffen, sagte der Mann der BBC. Das bedeutet Drogengeld.

Der Mann, der erstmals unter dem Pseudonym Kim Kug Song in der Öffentlichkeit auftrat, soll jahrelang für den nordkoreanischen Geheimdienst gearbeitet haben und arbeitet nun für den südkoreanischen Geheimdienst.

„Nachdem ich mit der Aufgabe beaufsichtigt wurde, habe ich drei Ausländer aus dem Ausland nach Nordkorea geholt, im Ausbildungszentrum des Verbindungsbüros 715 der Arbeiterpartei eine Produktionsbasis eingerichtet und Drogen hergestellt“, sagte der Mann. Dies waren Methamphetamine, auch bekannt als Crystal Meth.

Nach eigenen Angaben floh Kim Kug Song 2014 aus seiner Heimat, weil er im Zuge der Säuberungen des jetzigen Machthabers Kim Jong-un um sein Leben fürchtete. Seitdem lebt er in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul und arbeitete für den dortigen Geheimdienst.

Seine Aussagen über staatliche Drogenlabore in Nordkorea können nicht unabhängig überprüft werden, stimmen aber mit Aussagen anderer nordkoreanischer Überläufer überein. Thae Yong Ho, der einst in der nordkoreanischen Botschaft in London diente, sprach 2019 auf dem Oslo Freedom Forum über den staatlich geförderten Drogenhandel Nordkoreas.

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