Freitag, Juni 24, 2022
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Obama kommentiert den Krieg in der Ukraine

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16:39 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lobt bei einem Besuch beim britischen Verteidigungsminister Ben Wallace die Ukraine-Politik der Londoner Regierung. Großbritannien zeige eine starke Führung und unterstütze sein Land im Kampf gegen die russische Invasion, sagte Selenskyj. Der Krieg zeigt, wer nicht nur strategische, sondern echte Freunde der Ukraine sind. „Und ich denke, Großbritannien ist ein Freund“, betont Zelenskyj. „Waffen, Geld und Sanktionen – das sind die drei Dinge, mit denen Großbritannien konsequent seine Führungsrolle unter Beweis stellt.“ Die Ukraine hat wiederholt westliche Länder, nicht zuletzt Deutschland, um mehr Unterstützung gebeten.

16:29 Uhr: Polen will die Transportmöglichkeiten für Getreide aus der Ukraine erweitern. „Wenn wir sehr hart daran arbeiten, können wir in naher Zukunft 1,5 Millionen Tonnen pro Monat erreichen“, sagte Landwirtschaftsminister Henryk Kowalczyk am Freitag nach einem Treffen mit EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski. Derzeit ist man dabei, die Abfertigungskapazitäten an den polnisch-ukrainischen Grenzübergängen zu erhöhen.

Die Ukraine hat die Erwartung geäußert, über Polen bis zu fünf Millionen Tonnen Getreide auf dem Landweg exportieren zu können. Kowalczyk räumte jedoch ein, dass dies nicht möglich sei, da Polen technisch nicht darauf vorbereitet sei. Das größte Problem sind die unterschiedlichen Spurweiten der Bahnen – in der Ukraine werden Gleise in russischer Breitspur verlegt. Außerdem fehle es an Containern für den Transport, sagte Polens Landwirtschaftsminister. Bei seinem Treffen mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir am Donnerstag bat er ihn deshalb darum, dass Deutschland mit Containern aushilft.

16:15 Uhr: Das Chemiewerk Azot in der hart umkämpften ostukrainischen Stadt Siewerodonezk ist nach Angaben prorussischer Separatisten vollständig umzingelt. „Eine kleine Gruppe ukrainischer Formationen auf dem Territorium des Chemiewerks Azot kann das Werk nicht mehr verlassen. Alle Fluchtwege sind für sie abgeschnitten“, schrieb der Botschafter der selbsternannten Volksrepublik Luhansk in Moskau, Rodion Miroshnik, am Freitag in das soziale Netzwerk Telegram.

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