Sonntag, Januar 23, 2022
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PEI prüft Sensitivität der Omicron-Schnelltestliste braucht noch Zeit

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Noch ist unklar, wie gut die verschiedenen Corona-Antigen-Tests auf die omicron-Variante ansprechen. Das Paul-Ehrlich-Institut arbeitet derzeit an einer detaillierten Liste. Bis erste Ergebnisse vorliegen, wird es voraussichtlich noch einige Wochen dauern.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erwartet Ende Februar erste Ergebnisse für die geplante Positivliste von Corona-Schnelltests, die auch die omicron-Variante zuverlässig nachweisen können. „Für diese Tests werden omicron-kontaminierte Proben mit unterschiedlicher Viruslast benötigt“, sagte Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Cichutek betonte, dass diese experimentellen Studien sorgfältig und qualitätsgesichert durchgeführt werden müssen, „damit nach derzeitiger Planung Ende Februar mit den ersten Ergebnissen zu rechnen ist“. Das Paul-Ehrlich-Institut konzipiere derzeit eine exemplarische Analyse von Antigen-Tests im Hinblick auf ihre Sensitivität gegenüber der omicron-Variante, erklärte der Institutsleiter.

Cichutek sagte dem RND auch, er solle sich nicht ausschließlich auf die Sicherheit der Antigentests verlassen. „Es ist wichtig anzumerken, dass Antigentests nicht dafür konzipiert wurden, eine definitive Diagnose einer Sars-CoV-2-Infektion zu stellen, sondern Personen mit einer hohen Viruslast schnell und einfach zu identifizieren und das Risiko einer Ausbreitung ihrer Infektion auf Kontaktpersonen zu erkennen und zu verhindern sie daran hindern, die Infektion an Kontakte weiterzugeben.“ Für eine sichere Diagnose seien nur die wesentlich sensitiveren PCR-Tests geeignet, die der Goldstandard in der Sars-CoV-2-Diagnostik seien.

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