Montag, Januar 30, 2023
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Pistorius nicht bekannt: Leopard-Prozessbefehl? „Insolvenzerklärung“

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Verteidigungsminister Pistorius hat vorerst keine Lieferungen von Leopard-Panzern angekündigt. Militärökonom Keupp und der stellvertretende ukrainische Außenminister Melnyk zeigen sich im ZDF entsetzt.

Keine Entscheidung von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zur Lieferung möglicher Leopard-Panzer an die Ukraine: „Das hat uns wirklich überrascht“, sagt ZDF-Korrespondentin Christiane Prettyr bei ZDFheute live. Eigentlich war davon auszugehen, dass Pistorius heute beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein eine Übergabe ankündigen würde.

Der von Pistorius erteilte Probeauftrag für Militär und Industrie sei nun ein Schritt, um Handlungsfähigkeit und Bereitschaft im Auslieferungsfall zu demonstrieren, sagt Schreiner. Während des Tests werden unter anderem die Kompatibilität der verschiedenen Systeme, die Verfügbarkeit und die Anzahl der Leopard-Panzer überprüft.

„Das ist eine Mischung aus Insolvenz anmelden und sich hinter sogenannten anderen verstecken, die das ebenfalls kritisch sehen“, warnte Militärökonom Marcus Keupp. Laut Keupp ist die Erteilung eines Inspektionsbefehls beschämend, da der Verteidigungsminister den Staat sofort kennen sollte.

„Was heißt prüfen? Was heißt wiegen?“, fragte der ehemalige Botschafter der Ukraine in Berlin und jetzige stellvertretende Außenminister Andriy Melnyk im Live-Interview mit ZDFheute. Es war der 331. Kriegstag, er wusste nicht, was noch unklar war. Die Logik von Pistorius ist unverständlich.

Nun wird spekuliert, dass das Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Sonntag in Paris der nächstmögliche Moment ist, um eine Lieferung anzukündigen. Der stellvertretende ukrainische Außenminister Melnyk hofft weiterhin auf eine positive Entscheidung und fordert eine endgültige Entscheidung in Berlin.

Für den Militärökonom Keupp gibt es keinen Grund mehr, mit einer Entscheidung noch länger zu warten. „Für eine Nation, die von Führung und Verantwortung für Europa stammelt, ist das wirklich beschämend“, fährt sein ausgesprochener Kritiker fort. Fast ein Jahr wurde mit Auseinandersetzungen verschwendet, was zum Tod vieler Soldaten und Zivilisten führte.

Die Ukraine muss nun die Entscheidung in der Frühjahrsoffensive suchen, daher ist es wichtig, dass die Lieferung jetzt erfolgt, damit die Logistik vorbereitet werden kann. „Wir müssen Wendepunkte verwenden“, betont Melnyk. Der Leopard-Panzer ist der Schlüssel: „Es geht um Geschwindigkeit, um Schwung.“

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Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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