Samstag, November 26, 2022
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Plan gegen ideologischen Angriff Putins Leibwächter trainieren offenbar Putschverhalten

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Die Leibwächter des russischen Präsidenten Putin haben eine schwierige Aufgabe vor sich. Einem Bericht zufolge übten sie erst kürzlich, was im Fall eines Staatsstreichs zu tun sei. Es gibt auch Anweisungen, wie man heimtückischer Indoktrination und Hypnose widerstehen kann.

Leibwächter des russischen Präsidenten Wladimir Putin sollen im Zentrum Moskaus trainiert haben, um einen Putsch zu vereiteln. Das berichtet die russischsprachige Rechercheplattform The Insider. Dementsprechend fand das Training am 26. Oktober in Moskau statt. Es sei „eine geplante taktische Übung, um terroristische Bedrohungen zu neutralisieren und die höchsten Regierungsebenen zu schützen“.

Laut dem Insider war diese Übung nur ein kleiner Teil der Sondermaßnahmen, die für den Fall ergriffen werden sollten, dass das FSO, der Sicherheitsdienst, der den russischen Präsidenten und die Regierung bewacht, in einen Kriegszustand versetzt wird. Offenbar bereite die Präsidentengarde ihren Stab auf einen „massiven ideologischen Angriff“ vor, schreibt das Magazin und habe den Entwurf eines geheimen „Plans zur moralisch-psychologischen Unterstützung beim Übergang der Einsatzführung des BFS von Friedens- in Kriegszeiten“.

Das BFS warnt davor, dass im Falle eines Putsches einige Leibwächter des Kremls depressiv werden könnten. Außerdem können sie an der Richtigkeit des Handelns ihrer Vorgesetzten zweifeln, Angst bekommen und um ihr Leben fürchten.

Laut dem „Insider“ warnt das BFS seine Mitarbeiter, dass der Feind hinterlistig und heimtückisch sei und vor allem versuchen werde, „die psychologische Stabilität des Personals zu senken, es moralisch zu desorientieren und es widerstandsunwillig zu machen“. Als größte Bedrohungen wurden Fernsehen, Radio, Printmedien, soziale Medien, Bücher, Broschüren, Flugblätter und Plakate genannt.

Darüber hinaus könnten ausländische Geheimdienstagenten soziale Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen sowie religiöse und pseudoreligiöse Organisationen ausnutzen und Angehörige von FSO-Beamten erreichen. Besonderes Augenmerk wird dem Bericht zufolge auf bestimmte Personen gelegt, die psychologischen Einfluss auf die Wachen ausüben konnten und über hypnotische Fähigkeiten verfügten. Neben der Hypnose geht das BFS davon aus, dass der Feind auch „chemische und biologische Methoden der psychischen Beeinflussung“ anwenden könnte.

Zu den empfohlenen Gegenmaßnahmen gehören dem Bericht zufolge „Gegenindoktrination“ ebenso wie wöchentliches politisches Training, eine Reise zur Kasaner Ikone der Gottesmutter und vertrauensbildende Gespräche mit jungen, psychisch labilen Mitarbeitern. Die politisch versiertesten Beamten sollten den am wenigsten belastbaren Beamten zugeteilt und im Zweifelsfall ins Krankenhaus geschickt werden.

Dem Bericht zufolge ist der stellvertretende Direktor des FSO, General Aleksandr Komov, für die Umsetzung des Plans verantwortlich. Laut einer Sicherheitsquelle des Kreml soll Komov nicht nur äußerst wachsam sein, sondern auch auf den Rat von Astrologen und Hellsehern hören.

(Dieser Artikel wurde erstmals am Montag, den 21. November 2022 veröffentlicht.)

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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