Mittwoch, November 30, 2022
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Probleme für die Schwarzmeerflotte London vermutet Angriff auf russischen Versorgungshafen

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Die Ukraine hat die russische Schwarzmeerflotte wiederholt mit Drohnen angegriffen. Der Kreml zieht daraufhin mehrere U-Boote aus Sewastopol ab und verlegt sie nach Noworossijsk. Dann gibt es Explosionen. Für das britische Verteidigungsministerium ein Zeichen dafür, wie verletzlich Moskaus Marine ist.

Ein mutmaßlicher ukrainischer Angriff auf Öldepots nahe der russischen Hafenstadt Noworossijsk zeigt nach britischer Einschätzung die Verwundbarkeit der russischen Schwarzmeerflotte. Das britische Verteidigungsministerium bezog sich in seinem Daily Intelligence Update auf russische und ukrainische Medienberichte, denen zufolge es am 18. November einen Angriff auf ein Ölterminal in der Nähe des russischen Marinestützpunkts gegeben habe.

„Noch sind nicht alle Einzelheiten dieses Vorfalls bekannt“, sagte das Ministerium. „Jede Demonstration, dass die Ukraine in der Lage ist, Noworossijsk zu bedrohen, würde eine weitere strategische Herausforderung für die Schwarzmeerflotte darstellen. Es würde auch Russlands bereits reduzierten maritimen Einfluss im Schwarzen Meer weiter untergraben“, heißt es in der Erklärung.

Medien hatten berichtet, eine ukrainische Drohne habe in der Nacht zum 18. November vermutlich ein Terminal des Ölkonzerns Transneft angegriffen. Das Unternehmen dementierte die Berichte. Nachdem die Ukraine den russischen Stützpunkt Sewastopol auf der annektierten Halbinsel Krim angegriffen hatte, verlegte die russische Marine mehrere U-Boote nach Noworossijsk.

Dass dieser Hafen nun auch für die Ukrainer zugänglich sei, bedrohe auch die dort stationierten russischen Landungsschiffe, hieß es in London. Diese Schiffe haben seit der Beschädigung der Kertsch-Brücke im Oktober eine wichtigere Rolle bei der Versorgung der russischen Streitkräfte in der Ukraine übernommen.

Das britische Verteidigungsministerium hat unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegenwirken als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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