Donnerstag, September 23, 2021
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Protest gegen Höckes Auftritt, Kamerateam bei Pegida-Demonstration belästigt

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Wegen einer Kundgebung der AfD und einer Rede von Björn Höcke mobilisierten und protestierten in Dresden zahlreiche Menschen dagegen. Der AfD-Politiker dementierte erneut die Corona-Pandemie.

In Dresden hat sich am Montag ein breites Bündnis gegen die nationalistische und fremdenfeindliche Pegida-Bewegung und den Auftritt des AfD-Rechten Björn Höcke gebildet. Auch ein Kamerateam sei von mindestens einem Teilnehmer der Pegida-Demonstration belästigt worden, berichtet die “Bild”-Zeitung.

Nach Augenzeugenberichten protestierten rund 1.500 Menschen in Sicht- und Hörweite gegen Pegida, Höcke und den Dresdner AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier, der in eigener Sache Wahlkampf machte. Maier ist Direktkandidat in einem der Dresdner Wahlkreise. Höcke erschien erst am späten Abend. Er spielte das Coronavirus herunter und bestritt, dass es in Deutschland jemals eine Seuchenlage gegeben habe.

Der Protest war zeitweise so laut, dass die Pegida-Organisatoren überlegten, ihre Kundgebung mit rund 2.000 Teilnehmern aufzulösen. Dazwischen rannten die Pegida-Leute durch Dresden und mussten an zwei Stellen Straßenblockaden umgehen. Nach Angaben der Polizei blieb die Veranstaltung weitgehend entspannt – nur am Rande habe es Beleidigungen und Handgemenge gegeben, hieß es.

Hunderte Dresdner versammelten sich am Nachmittag auf der anderen Elbseite, um bei einem „Bankett für alle“ für Toleranz und Weltoffenheit zu werben. An der Hauptstraße nahmen sie an einem 300 Meter langen Tisch Platz, um sich bei Speis und Trank mit anderen auszutauschen. Am runden Tisch nahmen 64 Institutionen und Vereine teil, zu denen Menschen ihre Lieblingsgerichte mitbrachten.

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