Mittwoch, September 28, 2022
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Puerto Rico: "Lebensgefährliche Sturzfluten"

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Hurrikan Fiona brach die Stromversorgung auf der Karibikinsel Puerto Rico komplett zusammen. Für das US-Territorium wurde der Notstand ausgerufen. Nun trifft auch die Dominikanische Republik Vorkehrungen.

Hurrikan Fiona landete in Puerto Rico und verursachte Überschwemmungen auf einem Großteil der Karibikinsel. Das teilte das US-Hurrikanzentrum in Miami mit – und warnte für das US-Territorium Puerto Rico sowie für die Dominikanische Republik.

„Diese Niederschlagsmengen werden lebensbedrohliche Sturzfluten und städtische Überschwemmungen in Puerto Rico und Teilen der östlichen Dominikanischen Republik sowie Schlammlawinen und Erdrutsche in höher gelegenen Gebieten verursachen“, hieß es. US-Präsident Joe Biden hat für das US-Territorium den Notstand ausgerufen.

Fotos in den sozialen Medien zeigten umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und Rettungsaktionen. Der Notstand sei noch nicht vorbei, schrieb Gouverneur Pedro Pierluisi.

„Ich fordere die Menschen auf, in ihren Häusern zu bleiben“, sagte William Miranda Torres, der Bürgermeister der Stadt Caguas im Norden der Insel. Dort wurde mindestens ein großer Erdrutsch gemeldet. Der Hurrikan riss auch eine Brücke in der zentral gelegenen Bergstadt Utuado weg. Dieser wurde laut Polizei von der Nationalgarde nach dem Hurrikan Maria im Jahr 2017 errichtet.

Nach Angaben des US-amerikanischen National Hurricane Center traf „Fiona“ etwa 25 Kilometer südöstlich der Hafenstadt Mayaguez auf Land. Der Sturm erreichte eine maximale Windgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern und bewegte sich in nordwestliche Richtung. Dichte Wolken hingen über der ganzen Insel. Der Sturm soll bis zu einer Entfernung von 220 Kilometern zu spüren gewesen sein.

Unterdessen bereitete sich die Dominikanische Republik auf „Fiona“ vor. Der Zyklon hatte über dem Atlantik an Stärke gewonnen und wurde auf dem Weg nach Puerto Rico zu einem Hurrikan ausgebaut.

„Fiona“ hatte bereits vor Eintreffen des Hurrikans zu einem kompletten Stromausfall auf der Karibikinsel geführt. „Das Stromnetz ist derzeit aufgrund der Auswirkungen des Hurrikans außer Betrieb“, sagte Gouverneur Pierluisi in den sozialen Netzwerken. Nach Angaben des Stromanbieters Luma Energy könnte es mehrere Tage dauern, bis die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt ist. Der Wind riss Kabel und verursachte einen Stromausfall auf der ganzen Insel.

Schon vor dem Sturm war in Puerto Rico immer wieder der Strom ausgefallen, was auch zu Demonstrationen führte. In den US-Metropolen ist die unzuverlässige Stromversorgung schon lange ein Problem.

Puerto Rico, eine Insel mit knapp über drei Millionen Einwohnern, ist während der Hurrikansaison oft Stürmen ausgesetzt. Vor allem Hurrikan „Maria“ hatte 2017 verheerende Folgen und forderte rund 3.000 Todesopfer. Die atlantische Hurrikansaison dauert von Juni bis November.



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Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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