Donnerstag, Dezember 1, 2022
StartNACHRICHTENPutin macht bei der Enthüllung in Moskau bizarre Kommentare zum neuen Castro-Denkmal

Putin macht bei der Enthüllung in Moskau bizarre Kommentare zum neuen Castro-Denkmal

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Kuba und Russland haben seit Jahrzehnten enge Beziehungen. Ein Besuch von Präsident Diaz-Canel in Moskau zeigt, dass der Krieg in der Ukraine nichts geändert hat. Dort enthüllt er mit Putin eine Statue von Fidel Castro. Was den russischen Präsidenten zu bizarren Äußerungen veranlasst.

Während Russlands Beziehungen zu vielen großen Volkswirtschaften wegen des Ukraine-Krieges auf Eis liegen, wird dem sozialistischen Karibikstaat Kuba in Moskau eine besondere Ehre zuteil. Kremlchef Wladimir Putin enthüllte in Anwesenheit des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel ein drei Meter hohes Bronzedenkmal für den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro. Auf Kuba selbst gibt es übrigens keine Castro-Statuen – der 2016 verstorbene Revolutionsführer hatte sich das gewünscht, um einen posthumen Personenkult zu vermeiden.

Castro sei „einer der klügsten und charismatischsten Führer des stürmischen und dramatischen 20. Jahrhunderts“, sagte Putin laut der Agentur Interfax. „Eine wahrhaft legendäre Persönlichkeit“.

In ihrem letzten Gespräch im Jahr 2014 betonte Castro, dass jedes Volk das „Recht auf freie Entfaltung und die Wahl seines eigenen Weges“ habe und dass „in einer wahrhaft gerechten Welt kein Platz für Zwang, Raub und Neokolonialismus sei“, sagte Putin besuchte die Insel in diesem Jahr.

Genau das werfen internationale Beobachter Russland derzeit für seinen Angriff auf die Ukraine vor – weshalb die Äußerungen skurril wirkten. Seit fast neun Monaten tobt der Krieg gegen das Nachbarland. Putin bestritt die historische Souveränität der Ukraine. Für die hoch verschuldete Karibikinsel Kuba ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete Kuba, das Russlands Krieg in der Ukraine nicht verurteilt habe, als „sehr wichtigen Partner“.

Die Verbindungen zwischen den beiden Ländern reichen Jahrzehnte zurück. Nach der von Fidel Castro angeführten kubanischen Revolution im Jahr 1959 begann die damalige Sowjetunion, den Karibikstaat zu unterstützen. Während der Kubakrise 1962 führte dies zu heftigsten Spannungen mit den USA, weil Moskau auf der Insel Mittelstreckenraketen stationiert hatte, die das amerikanische Festland erreichen konnten – der Dritte Weltkrieg drohte.

Die Hilfe aus der Sowjetunion endete erst nach der Wiedervereinigung und dem Zusammenbruch der kommunistischen Supermacht 1991. Putin knüpfte bald nach der Machtübernahme an alte Kontakte an und besuchte Kuba im Jahr 2000. Nach Castros Tod übernahm sein Bruder Raúl Castro bis Díaz die Führung des Landes -Canel wurde 2019 Präsident.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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