Donnerstag, Januar 20, 2022
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Queer Commissioner – Lehmann: Schutzstatus für sexuelle Vielfalt

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Der queere Bundesbeauftragte Sven Lehmann kritisierte das Transsexuellengesetz im ZDF. Es ist diskriminierend und verletzt die Menschenrechte.

Der erste Homosexuellen-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Verdi), will den staatlichen Schutz der sexuellen Vielfalt im Grundgesetz verankern. „Das Grundgesetz schreibt leider noch nicht vor, dass es dieses Verbot der Diskriminierung aufgrund der Sexualität auch gibt – das sagt das Geschlecht“, sagte Lehmann im Morgenmagazin des ZDF.

Homosexuelle sind die letzte von den Nationalsozialisten verfolgte Gruppe, die noch keinen Schutzstatus im Grundgesetz haben. Aber das ist nicht alles.

Zunächst ist zu prüfen, welche diskriminierenden Rechtsvorschriften noch bestehen.

Das Transgender-Gender gebe es, sagt Lehmann, und habe es schon immer gegeben. Ihm ist es wichtig, dass Menschen, wenn sie es im Laufe ihres Lebens selbst herausfinden, wirklich anerkannt und gefördert werden und nicht auf Hindernisse und Barrieren wie das geltende Transgender-Gesetz stoßen. Dieses Gesetz verstößt gegen die Menschenrechte.

Gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium will Lehmann einen nationalen Aktionsplan zur Akzeptanz und zum Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt auf den Weg bringen. Diesen Plan hatten SPD, Grüne und FDP bereits im Koalitionsvertrag angekündigt.

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