Montag, Februar 6, 2023
StartNACHRICHTENReparatur dauert ein Jahr Rheinmetall: Fähigkeit "Leopard"-Tanks frühestens 2024 ausliefern

Reparatur dauert ein Jahr Rheinmetall: Fähigkeit "Leopard"-Tanks frühestens 2024 ausliefern

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Dem Vernehmen nach wird die Bundesregierung in der kommenden Woche den Weg für die „Leopard“-Lieferung in die Ukraine freimachen. Auf die ersehnte Verstärkung müssten sie laut Rheinmetall noch lange warten. Eine aufwendige Reparatur ist notwendig.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall kann nach Angaben des Rüstungskonzerns Rheinmetall frühestens 2024 Leopard-2-Kampfpanzer für die Ukraine reparieren. „Auch wenn morgen entschieden wird, dass wir unsere Panzer nach Kiew schicken können, wird die Lieferung bis Anfang nächsten Jahres dauern“, sagt Vorstandschef Armin Papperger in der „Bild am Sonntag“.

Rheinmetall besitzt nach seinen Angaben 22 ausgemusterte Leopard-2-Panzer und 88 Fahrzeuge des Vorgängermodells Leopard 1. Die Reparatur werde fast ein Jahr dauern, sagte Papperger. „Die Fahrzeuge werden nicht nur neu lackiert, sondern müssen für den Kriegseinsatz umgebaut werden. Sie werden komplett zerlegt und dann wieder aufgebaut.“ Ohne Auftrag könne der Konzern die Panzer nicht einsatzbereit machen, da dies mehrere hundert Millionen Euro kosten würde. „Das kann Rheinmetall nicht vorfinanzieren“, sagte Papperger.

Laut Papperger könnte der „Leopard“ im Ukraine-Krieg eine entscheidende Rolle spielen. „Der Kampfpanzer ist extrem wichtig für Offensiven und die Rückgewinnung von Territorien“, sagte der Manager. „Mit Kampfpanzern kann eine Armee feindliche Linien durchbrechen und einen langen Grabenkrieg beenden.“

In Deutschland ist eine Debatte über die mögliche Lieferung solcher Kampfpanzer an die Ukraine entbrannt. Partnerländer der Ukraine beliefern das Land bisher umfassend mit Waffen und Munition, nicht aber mit Kampfpanzern nach westlichem Vorbild. Zuletzt hatten sich Polen und Finnland jedoch bereit erklärt, sich an Lieferungen von „Leopard 2“-Panzern in die Ukraine zu beteiligen, sie sind jedoch auf die Zustimmung des Herstellers Deutschland angewiesen. Großbritannien bot der Ukraine am Samstag Kampfpanzer British Challenger 2 an. Auch für die Auslieferung von Kampfpanzern in der kommenden Woche will die Bundesregierung dem Vernehmen nach die Weichen stellen.

Deutschland hat der Ukraine bisher Infanterie-Kampffahrzeuge „Marder“ und Flugabwehrpanzer „Gepard“ zugesagt. Papperger sagte, Rheinmetall sei bereit, 40 „Marder“-Panzer zu liefern. Voraussetzung wäre allerdings, dass Griechenland zunächst auf die zweite Tranche seiner Lieferung aus einem Ringtausch verzichtet. „Natürlich könnten wir die restlichen 20 für Griechenland geplanten „Marder“ zeitnah an die Ukraine übergeben. Weitere Fahrzeuge würden im April folgen, da wir unter Hochdruck arbeiten“, sagte Papperger.

Rheinmetall hat auch mit der Produktion von „Gepard“-Munition für die Ukraine begonnen. „Im Juni/Juli werden wir die Produktion der ersten Munitionscharge abgeschlossen haben. Bis Mitte nächsten Jahres werden wir 300.000 Schuss Munition in die Ukraine geliefert haben“, sagte der CEO. „Das ist viel, also hoffen wir, dass das Munitionsproblem der Geparden in der Ukraine gelöst ist.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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