Mittwoch, September 28, 2022
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Ringtausch vereinbart Berlin liefert "Marder" – nach Athen

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Nach wochenlangen Verhandlungen steht der Panzerringtausch zwischen Berlin, Athen und Kiew. Die Ukraine erhält 40 von der Sowjetunion entworfene gepanzerte Mannschaftstransporter. Deutschland füllt die griechischen Lücken mit Modellen, die die Ukraine seit langem fordert.

Die Bundesregierung hat mit Griechenland einen Ringtausch vereinbart, um die Ukraine mit weiteren Schützenpanzern zu beliefern. Griechenland liefere der Ukraine 40 BMP-1-Schützenpanzer sowjetischer Bauart, Athen 40 Marder-Schützenpanzer aus Deutschland aus Industriebeständen, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Nachmittag mit. Darauf hatten sich Verteidigungsministerin Christine Lambrecht und ihr griechischer Amtskollege Nikolaos Panagiotopoulos geeinigt. Die Umsetzung beginnt umgehend.

Das griechische Verteidigungsministerium bestätigte den Beginn des Ringtauschs und die Zahl der gepanzerten Mannschaftstransporter, die Deutschland an Griechenland liefern und Griechenland in die Ukraine schicken wird. Mit dem Schützenpanzer BMP-1 bekomme die Ukraine ein „kampferprobtes Waffensystem, das ihr am besten bekannt ist“, hieß es aus Berlin.

Die Idee des Ringtausches entstand kurz nach Beginn des Ukrainekrieges. Die ukrainischen Streitkräfte sollen so schnell mit sowjetischen Systemen versorgt werden, für die sie keine zusätzliche Ausbildung benötigen. Die Länder, die die sowjetischen Waffen abgeben, sollen im Gegenzug mit westlichen Fabrikaten beliefert werden.

Die Ukraine drängt seit Wochen auf deutsche Panzer. Im Fokus stehen Panzer vom Typ „Leopard“ und der Schützenpanzer „Marder“. Berlin lehnt dies bislang ab. Am Vortag hatte Lambrecht die Verlegung weiterer Mehrfachraketenwerfer „Mars II“ und gepanzerter Fahrzeuge vom Typ „Dingo“ angekündigt.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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