Dienstag, Oktober 26, 2021
StartNACHRICHTENRKI meldet 3111 Neuinfektionen, die Inzidenz nimmt langsam zu

RKI meldet 3111 Neuinfektionen, die Inzidenz nimmt langsam zu

- Anzeige -


Die Infektionszahlen liegen in etwa auf dem Niveau der Vorwoche, die 7-Tage-Inzidenz steigt aber langsam aber stetig an. Aktuell sind es 66,5. Unterdessen bleibt die Krankenhauseinweisungsrate konstant.

Der Infektionsprozess in Deutschland scheint wieder etwas Fahrt aufzunehmen. Die 7-Tage-Inzidenz ist höher als seit mehr als zwei Wochen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Montagmorgen mit 66,5 an. Zum Vergleich: am Vortag waren es 66,1, vor einer Woche waren es 64,7. Im Vormonat lag sie mit 82,8 noch deutlich höher.

Die Gesundheitsbehörden haben dem RKI 3111 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit bleiben die Zahlen etwa auf dem Niveau der Vorwoche, als 3088 Infektionen registriert wurden. Auch die Sterberaten sind konstant. Wie schon vor sieben Tagen wurden sieben Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 4.313. 384 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht nachgewiesen werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – der wichtigste Parameter für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen – wurde vom RKI zuletzt am Freitag mit 1,67 angegeben. Der Vergleichswert der Vorwoche war etwa gleich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab dem die Situation kritisch zu sehen ist, ist unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede für die Inzidenz von Krankenhauseinweisungen nicht vorgesehen. Der bisherige Höchststand lag um die Weihnachtszeit bei 15,5. Laut RKI gelten inzwischen 4.095.900 Menschen als genesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder mit einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.209.

Hinweis: Die RKI-Zahlen weichen meist leicht von den Falldaten ab, die The Aktuelle News täglich abends meldet. Das Datenteam von The Aktuelle News hat direkten Zugriff auf die Meldezahlen der Bundesländer, wie sie von den dortigen Ministerien und Behörden veröffentlicht wurden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einer Verzögerung führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die bis zum Abend veröffentlichten Länderinformationen und berechnet daraus einen Tagesstand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI hingegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand am nächsten Morgen bekannt gegeben wird.

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare