Freitag, Januar 21, 2022
StartNACHRICHTENRKI-Wochenbericht: Omikron dominiert jetzt klar

RKI-Wochenbericht: Omikron dominiert jetzt klar

- Anzeige -


Laut Robert-Koch-Institut liegt der Anteil der omicron-Variante in Deutschland mittlerweile bei 73,3 Prozent. In Bremen ist die Variante mit 96 Prozent fast alleiniger Infektionsverursacher.

Mit einem Anteil von 73,3 Prozent ist Omicron nun auch in Deutschland die vorherrschende Variante des Coronavirus. In der vergangenen Woche lag der Anteil von Omikron bei 44,3 Prozent. Die fünfte Welle der Pandemie habe in Deutschland mit der Ausbreitung der ansteckenderen Variante begonnen, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Wochenbericht.

Das Institut schätzt die Gefährdung der Bevölkerung durch das Coronavirus als sehr hoch ein. Laut RKI ist eine Priorisierung der Testung gemäß der nationalen Teststrategie zwingend erforderlich, um eine „zeitnahe diagnostische Versorgung“ von Corona-Patienten zu gewährleisten.

Laut RKI wurden in Deutschland bis zum 10. Januar 9848 Omikron-Fälle bestätigt. 91.311 weitere gelten als Verdachtsfälle. Die Verbreitung der Variante ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich: von elf Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bis 96 Prozent in Bremen.

Der Grund für die Unterschiede liegt aber auch darin, dass in verschiedenen Ländern unterschiedliche Varianten getestet werden und in manchen Regionen die Ergebnisse aus den Laboren langsamer erfasst und übermittelt werden, so das RKI. Darüber hinaus breitete sich Omicron von städtischen Zentren aus aus.

Die Zahl der innerhalb eines Tages an das RKI übermittelten Corona-Neuinfektionen hat inzwischen einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des RKI meldeten die Gesundheitsbehörden in 24 Stunden am Morgen 81.417 Fälle. Am Tag zuvor hatte die Zahl erstmals die Schwelle von 80.000 überschritten.

Als 7-Tage-Inzidenz gab das RKI 427,7 an. Am Vortag lag der Wert bei 407,5. Vor einer Woche lag die Inzidenz bundesweit bei 285,9 (Vormonat: 389.2). Am 29. November meldete das RKI den bisherigen Höchststand von 452,4, der später durch späte Meldungen auf 485,1 stieg.

Bis zum 11. Januar seien 75 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft und 72 Prozent vollständig geimpft, 44 Prozent der Bevölkerung seien bereits aufgefrischt, schreibt das RKI. Das Institut empfiehlt bisher Ungeimpften, sich impfen zu lassen.

„Nach derzeitigem Kenntnisstand schützen alle derzeit in Deutschland verfügbaren Impfstoffe die allermeisten Geimpften bei einer vollständigen Impfung und insbesondere nach einer Auffrischimpfung wirksam vor einer schweren Erkrankung“, heißt es in dem Wochenbericht. Die Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante kann jedoch noch nicht abschließend beurteilt werden.



Quelllink

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare