Mittwoch, Mai 18, 2022
StartNACHRICHTENRobert-Koch-Institut: Inzidenz weiter steigend

Robert-Koch-Institut: Inzidenz weiter steigend

- Anzeige -


Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut auf 733,4 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 161.718 Neuinfektionen registriert. Allerdings dürften Nachmeldungen darunter sein.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche mit 733,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag lag der Wert bei 720,6. Vor einer Woche lag die landesweite Inzidenz bei 1001,5.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die Zahl der innerhalb von 24 Stunden gemeldeten Neuinfektionen bei 161.718, nach 186.325 am Vortag und 156.864 vor einer Woche. Zudem wurden 289 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Die in den vergangenen Tagen stark gesunkenen Inzidenzwerte wurden durch einen Hinweis des RKI relativiert. Das Institut wies darauf hin, dass aufgrund der Osterferien und Ferien weniger Tests durchgeführt und weniger Infektionsfälle erfasst und übermittelt würden als zu anderen Zeiten. Damit könne es „kurzfristig zu einer verstärkten Untererfassung von Fällen im Meldesystem kommen“.

Bei der Betrachtung der Werte ist auch zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden. Dies wiederum führt zu Nachmeldungen an den Folgetagen. Ein Vergleich der Tageswerte wird daher immer schwieriger.

Das RKI schreibt in seinem Wochenbericht, dass einige der relativ neuen omicron-Sublinien und Mischvarianten bisher relativ selten oder gar nicht in Deutschland gefunden wurden. Bis zum 18. April wurden insgesamt 25 Proben der Linie BA.5 nachgewiesen. BA.4 ist noch nicht nachgewiesen. In Deutschland wird das Genom jedoch nur bei einem kleinen Teil der positiven Proben entschlüsselt. Der in Deutschland vorherrschende Subtyp ist derzeit BA.2, in der Stichprobe gibt das RKI den Anteil für die vorletzte Woche mit über 95 Prozent an.

BA.4 und BA.5 sind erst seit kurzem bekannt und werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Teil von Omicron als besorgniserregend eingestuft. Zudem meldet das RKI Hinweise auf mehrere beobachtete Mischvarianten. Sie können entstehen, wenn eine Wirtszelle gleichzeitig mit zwei verschiedenen Erregern infiziert wird.



Quelllink

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare