Dienstag, August 9, 2022
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RTL/ntv-Trendbarometer SPD fällt weiter hinter Union und Grüne zurück

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Die SPD nähert sich allmählich den Umfragewerten aus den dunkelsten Tagen. CDU und CSU bauen derweil ihre Führung aus, haben aber weiterhin die Grünen im Nacken. Der Kanzler vieler Interviewpartner kommt aus ihren Reihen.

Während viele Menschen im Land über die Zukunft bangen, sinkt die Unterstützung für die regierende SPD weiter. Im RTL/ntv-Trendbarometer fällt die Party mit 18 Prozent auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr. Die Sozialdemokraten nähern sich bedenklich jenen Werten zwischen 13 und 16 Prozent, bei denen die Partei lange schmachtete und mit einem historischen Bedeutungsverlust konfrontiert war. Andererseits gewann sie, als sie zuletzt so wenig Zuspruch erhielt, sechs Wochen später die Bundestagswahl.

Sorgen muss sich die SPD vor allem um den Abstand zu Union und Grünen machen. CDU und CSU liegen nun mit 27 Prozent 9 Prozentpunkte vor der SPD, dicht gefolgt von den Grünen mit 24 Prozent. Während die Grünen die fünfte Woche auf diesem vergleichsweise hohen Niveau stagnieren, hat die Union sogar einen Prozentpunkt hinzugewonnen. Auch die FDP freut sich mit 7 Prozent mehr als einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Die AfD bleibt bei 10 Prozent, die Linke bei 5 Prozent. 9 Prozent der Befragten bevorzugen eine der anderen Parteien.

Die allgemeine Stimmung ist weiterhin eingetrübt: 78 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland in den kommenden Jahren verschlechtern wird.

Im direkten Vergleich zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz, CDU-Chef Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck präferieren 31 Prozent den Grünen-Politiker Habeck als Regierungschef. 23 Prozent würden sich für Scholz und 18 für Merz entscheiden. Mit 74 Prozent ist Habecks Zustimmung bei den Grünen immer noch deutlich größer als die von Olaf Scholz bei den SPD-Anhängern (61 Prozent) und Friedrich Merz bei den Unions-Anhängern (45 Prozent). Immerhin 19 Prozent der Unionsanhänger und 22 Prozent der SPD-Anhänger hätten lieber Habeck als Kanzler.

Bei den Daten zu Parteipräferenz, Kanzlerfrage und Konjunkturausblick legt von Forsa dazwischen 26. Juli bis 1. August 2022 2504 Personen befragt. Die Fehlertoleranz beträgt 2,5 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa finden Sie hier.

Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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