Donnerstag, Dezember 8, 2022
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Rückzug über Londons einzige Straße: Schwere russische Verluste bei Lyman

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In einer bitteren Niederlage gegen die ukrainische Armee musste Russland die strategisch wichtige ostukrainische Stadt Lyman aufgeben. Britische Geheimdienste gehen davon aus, dass viele Soldaten während des Rückzugs starben. Denn es gab nur einen Weg zu entkommen.

Nach Angaben britischer Geheimdienste erlitten die Russen beim Rückzug aus der strategisch wichtigen Stadt Lyman in der Ostukraine hohe Verluste. Die Stadt in der östlichen Region Donezk wurde laut dem täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums zuvor von unterbesetzten russischen Einheiten und Reservisten verteidigt. Viele Soldaten sollen beim Rückzug über die einzige Straße aus der Stadt, die noch unter russischer Kontrolle steht, gestorben sein.

Am Samstag – einen Tag nach der rechtswidrigen Annexion mehrerer ukrainischer Gebiete – hat Russland die Stadt Lyman in einer bitteren Niederlage gegen die ukrainische Armee aufgegeben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj feierte die Rückeroberung der Stadt. „Die ukrainische Flagge weht bereits in Lyman in der Region Donezk“, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Vom „Pseudo-Referendum“ gebe es keine Spur mehr, sagte er.

Nach Angaben des russischen Militärs wurden die Streitkräfte wegen der Gefahr einer Einkreisung abgezogen. Ukrainische Behörden hatten zuvor von einer Umzingelung von mehr als 5.000 russischen Soldaten gesprochen. Über die Zahl der Toten und Inhaftierten gibt es keine konkreten Angaben. Der „Kyiv Independent“ berichtet, dass allein am Samstag 500 russische Soldaten starben, zitiert aber Schätzungen der ukrainischen Armee, die nicht unabhängig verifiziert werden können.

Nach Angaben britischer Geheimdienste löste der Abzug in russischen Regierungskreisen eine Welle öffentlicher Kritik an der Militärführung aus. Es wird erwartet, dass weitere Niederlagen in den kürzlich annektierten Gebieten dies nur noch verstärken und den Druck auf hochrangige Kommandeure erhöhen werden.

Das britische Verteidigungsministerium hat unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar veröffentlicht. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegenwirken als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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