Donnerstag, Oktober 28, 2021
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Rund fünf Milliarden Euro zahlte der Bund für kostenlose Tests

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Die Ausgaben des Bundes für kostenlose Corona-Bürgertests belaufen sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf mehr als fünf Milliarden Euro. Bis Mitte September 2021 hatte die Krankenkasse bereits 5,2 Milliarden Euro in Rechnung gestellt, berichtet die Zeitung Rheinische Post aus einer Mitteilung des Ministeriums.

Für die Mehrheit der Bürger endet diese Woche die Möglichkeit, den kostenlosen Corona-Test abzulegen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten sich darauf verständigt, dass das seit Anfang März von der Bundesregierung finanzierte Angebot kostenloser „Bürgertests“ ohne Symptome enden soll. Da kostenlose Impfungen für alle möglich sind, müssen die Testkosten nicht mehr dauerhaft vom Steuerzahler getragen werden.

Es gibt aber auch einige Übergangsregelungen. Kinder im Alter von zwölf bis 17 Jahren und Schwangere können bis zum 31. Dezember mindestens einen kostenlosen Test pro Woche machen. Grund ist, dass erst seit kurzem eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) vorliegt – für eine Impfung sollte also länger Zeit bleiben.

Für Personen, die nicht geimpft werden können, sind die Tests in der Regel kostenlos, auch für Kinder unter zwölf Jahren und solche, die in den drei Monaten vor der Prüfung erst zwölf Jahre alt wurden. Kostenlos bleibt es unter anderem für Personen, die einen Test benötigen, um eine Quarantäne wegen einer Corona-Infektion zu beenden. (12.10.2021)

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat 4971 neue positive Tests registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von 66,5 am Vortag auf 65,8 gesunken. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den letzten sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. 88 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 94.297.

Ab dem 1. November öffnet Thailand seine Grenzen für quarantänefreien Urlaub für vollständig geimpfte Menschen aus mindestens zehn Ländern – darunter auch Deutschland. Dies kündigte Premierminister Prayuth Chan-o-cha in einer Fernsehansprache an. Andere Länder, die wegen ihrer geringen Inzidenz von Corona auf der Liste stehen, sind Singapur, China und die Vereinigten Staaten. Urlauber müssen nur einen PCR-Test durchführen, bevor sie das Haus verlassen, und einen anderen, wenn sie in Thailand ankommen, sagte Prayuth. Danach konnten sie in jeden Teil des Landes reisen. Ab dem 1. Dezember sollen weitere Länder in die Liste aufgenommen werden. Dann wird der Alkoholausschank in Restaurants, der wegen einer schweren Corona-Welle seit Monaten verboten ist, wohl wieder erlaubt sein.

„Für mich war es auch eine der schmerzlichsten Erfahrungen meines Lebens, Entscheidungen zu treffen, die die Rettung von Leben mit der Rettung von Lebensgrundlagen in Einklang bringen mussten“, betonte Prayuth. Der für das Land äußerst wichtige Tourismussektor ist seit mehr als eineinhalb Jahren fast vollständig am Boden. Seitdem haben viele Menschen ihr Einkommen verloren.

Im vergangenen Jahr galt Thailand noch als Musterland im Kampf gegen die Pandemie – seit April erlebt der Staat seine bisher schlimmste Welle. Die Zahl der Infektionen im Land mit 70 Millionen Einwohnern geht langsam zurück. Am Dienstag meldeten die Behörden rund 9.400 Neuinfektionen und 84 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Nach zwei Monaten wird am Freitag der Lockdown in der Region Australian Capital Territory (ACT) mit der australischen Hauptstadt Canberra aufgehoben. Möglich sei dies, weil 72 Prozent der Bürger inzwischen vollständig geimpft seien, teilte die Landesregierung mit. Am Montag wurde der Lockdown im Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney beendet – nach 106 Tagen. Die Region um Canberra liegt an der Ostküste und wird von New South Wales umschlossen.

Im ACT sollen sich ab Ende der Woche Gruppen von bis zu 25 Personen wieder im Freien und bis zu fünf Personen in ihren Häusern treffen, hieß es. Auch Restaurants, Friseure und Schwimmbäder sowie viele andere Einrichtungen können unter Einhaltung strenger Abstandsregeln wieder öffnen. (11.10.2021)

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