Sonntag, August 14, 2022
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Russische Logistik zerstört, lobt Selenskyj "starke Ergebnisse" seine Armee

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Die ukrainischen Streitkräfte leisten seit Monaten erbitterten Widerstand gegen die russischen Eindringlinge. Immer wieder gelingen den Verteidigern sensible Konter. Präsident Selenskyj lobt die erfolgreichen Anschläge – und ist dankbar für die Waffenlieferungen aus dem Westen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Streitkräfte für erfolgreiche Gegenangriffe gelobt – und dabei die Rolle westlicher Waffen betont. In der vergangenen Woche habe die ukrainische Armee „starke Ergebnisse“ bei der Zerstörung der russischen Kriegslogistik erzielt, sagte Selenskyj in seiner nächtlichen Videoansprache. „Jeder Angriff auf die Munitionsdepots des Feindes, auf seine Kommandoposten und auf Ansammlungen russischer Technologie rettet unser aller Leben, das Leben ukrainischer Soldaten und Zivilisten.“

Selenskyj dankte westlichen Partnern für frühere Waffenlieferungen. Er verwies insbesondere auf die USA, die vor wenigen Tagen weitere Waffenlieferungen in Höhe von 550 Millionen Dollar an die Ukraine angekündigt hatten. Darin sollen Munition für das Mehrfachraketenwerfersystem HIMARS und 75.000 Artilleriegeschosse enthalten sein. Gleichzeitig bat Selenskyj um weitere militärische Hilfe. Die Ukraine, die sich nun seit fast einem halben Jahr gegen die russische Invasion zur Wehr setzt, will mit den ausländischen Waffen verlorenes Territorium zurückerobern. Vor kurzem startete die ukrainische Armee mehrere Gegenoffensiven im Süden.

In der östlichen Region Donezk geraten die Verteidiger jedoch zunehmend unter Druck. Russische Offensiven in Richtung der Städte Slowjansk, Bachmut und Avdiivka seien abgewehrt worden, teilte der ukrainische Generalstab in seinem Abendbericht mit. Besonders um Bakhmut toben seit Tagen heftige Kämpfe. Am Tag zuvor hatten die pro-russischen Rebellen gemeldet, dass es bereits zu Kämpfen innerhalb der Stadtgrenzen komme. Die von beiden Seiten bereitgestellten Informationen können nicht unabhängig überprüft werden.

Die Kleinstadt gilt als Eckpfeiler des Verteidigungssystems rund um die letzte ukrainisch besetzte Metropolregion im Donbass. Sollten Bachmut und andere Kleinstädte fallen, wäre der Weg für die russischen Truppen in Richtung Slowjansk und Kramatorsk weitgehend frei. Seit der Eroberung der Nachbarregion Luhansk konzentrieren die Russen ihre Angriffe in der Ostukraine auf Donezk, wo sie bisher rund 60 Prozent des Territoriums erobert haben.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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