Dienstag, Januar 31, 2023
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Russische Probleme ausnutzen London liefert 14 Kampfpanzer an die Ukraine

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Die britische Regierung ist davon überzeugt, dass Moral und Munition der russischen Armee schwinden. Deshalb will sie die ersten 14 Westpanzer so schnell wie möglich an die Ukraine liefern – und Verbündete wie Deutschland ermutigen, ebenfalls Tempo zu machen.

Großbritannien plant, der Ukraine in den kommenden Wochen 14 Challenger-2-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen. Das teilte die Regierung in London am späten Abend mit. Die britischen Verteidigungs- und Sicherheitsbehörden sehen eine Gelegenheit zum Handeln, da Russland „aufgrund von Versorgungsengpässen und schwindender Moral (seiner Truppen) in der Defensive ist“. Ministerpräsident Rishi Sunak wolle daher „Verbündete ermutigen“, ihre für 2023 geplante Unterstützung für die Ukraine „so schnell wie möglich zu starten, um maximale Wirkung zu erzielen“. Ukrainische Soldaten sollen in den kommenden Tagen im Umgang mit dem Gerät geschult werden.

Am Freitag kommender Woche beraten die Verteidigungsminister der Westalliierten der Ukraine auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz über die weitere militärische Unterstützung des von Russland angegriffenen Landes.

Großbritannien hat am Samstagnachmittag – zunächst ohne konkrete Zahlenangaben – angekündigt, einen Teil seiner Challenger-Kampfpanzer an die ukrainischen Streitkräfte zu übergeben. Polen und Finnland haben vereinbart, im Rahmen der europäischen Allianz Leopard-Panzer zu liefern. Die Bundesregierung hat dazu noch nicht Stellung bezogen. Bisher hat die Ukraine keine Kampfpanzer nach westlichem Vorbild erhalten, sondern nur sowjetische Modelle aus Beständen osteuropäischer Nato-Staaten.

Die Ukraine fordert seit langem die Lieferung des deutschen Panzers Leopard 2, der den russischen Panzern technisch überlegen ist – und auch deutlich weiter verbreitet ist als der Challenger 2. Außer Großbritannien hat nur der Golfstaat Oman den britischen Panzer in seinem Bestand Bestand bisher. Damit ist sie für Kiew im Hinblick auf mögliche Lieferanten und die Verfügbarkeit von Munition und Ersatzteilen weniger attraktiv als die „Leopard“, die von 20 Ländern weltweit eingesetzt wird.

Zusätzlich zu den Kampfpanzern versprach London der Ukraine auch „rund 30“ AS90-Haubitzen mit Selbstantrieb. Verteidigungsminister Ben Wallace werde dem Parlament am Montag die Einzelheiten des Projekts erläutern, sagte Downing Street. Demnach soll in den kommenden Tagen mit der Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte für den Einsatz von Panzern und Panzerhaubitzen begonnen werden.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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