Freitag, Juni 24, 2022
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Russische Truppen rücken vor In Luhansk droht den Ukrainern die Einkreisung

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Die Eroberung von Luhansk ist eines der Hauptziele Russlands. Neben Sievjerodonetsk ist Lysychansk die letzte größere Stadt unter ukrainischer Kontrolle. Den ukrainischen Truppen bleiben nach eigenen Angaben nur noch vier Kilometer zum Rückzug. Die Separatisten melden bereits die Einkreisung.

In der ostukrainischen Region Luhansk, südlich der strategisch wichtigen Stadt Lyssychansk, droht ukrainischen Truppen die Einkreisung durch russische Einheiten. Der Feind habe die Siedlungen Loskutivka und Raj-Olexandrivka erobert, teilte der ukrainische Generalstab auf Facebook mit. Damit haben die ukrainischen Einheiten rund um die Bergarbeitersiedlung nur maximal vier Kilometer Rückzugsbreite. Nach Angaben des britischen Geheimdienstes zogen sich einige ukrainische Truppen zurück.

Nach Angaben des Vertreters der Luhansker Separatisten in Moskau, Rodion Miroshnik, haben russische Truppen bereits die letzte Verbindungsstraße von Lysychansk nach Westen gekappt. Nach seinen Schätzungen sind mindestens 5.000 ukrainische Soldaten umzingelt. Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden.

Auch südlich von Siewjerodonezk, das von den Russen weitgehend erobert wurde, toben heftige Kämpfe. Sievjerodonetsk und Lysychansk sind die letzten größeren Städte in der Region Luhansk, die noch unter ukrainischer Kontrolle stehen. Die Eroberung Luhansks ist – wie auch die der Region Donezk – eines der Hauptziele Russlands in dem vor vier Monaten begonnenen Krieg gegen das Nachbarland.

Die russischen Vorstöße seien wahrscheinlich das Ergebnis der jüngsten Verstärkungen und einer starken Konzentration von Granaten, twitterte das Verteidigungsministerium in London. Trotz des starken Drucks russischer Truppen auf den Kessel Lysychansk-Severodonetsk blieben die Bemühungen um eine tiefere Einkreisung des westlichen Donezk-Gebiets festgefahren.

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