Montag, November 29, 2021
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Schnelle dritte Impfung gegen Corona für alle Franzosen

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Frankreich beschleunigt die dritte Impfung: Ab Samstag sollen alle Erwachsenen die Möglichkeit haben, aufzufrischen. Wer sich ab Januar „impfen“ lassen möchte, muss die dritte Impfung vorweisen können.

In Frankreich ist die Auffrischimpfung gegen das Coronavirus ab Samstag für alle Erwachsenen ab 18 Jahren möglich. Gesundheitsminister Olivier Véran sagte in Paris, der Abstand zwischen den bisherigen Impfungen solle nur fünf Monate betragen. Die Auffrischimpfung ist ab Mitte Januar verpflichtend, um den Status „geimpft“ zu erhalten.

Die französische Gesundheitsbehörde hatte sich zuletzt für eine Ausweitung der Auffrischimpfung ausgesprochen. „Die besorgniserregende Infektionsrate rechtfertigt die Beschleunigung der Impfkampagne“, betonte die Behörde. Bisher können sich Menschen über 65 und mit Vorerkrankungen in Frankreich aufstocken lassen.

Auch die Regeln für den Gesundheitspass – das entspricht der 3G-Regel in Deutschland – ändern sich. Künftig darf ein Test nur noch maximal 24 Stunden alt sein, zuvor waren es 72 Stunden. „Diejenigen, die nicht geimpft sind, müssen sich täglich testen lassen, um von der Gesundheitskarte zu profitieren“, sagte Véran. Der Test ist für nicht geimpfte Personen ohne Symptome in Frankreich gebührenpflichtig.

Véran appellierte an die Franzosen, die Abstandsregeln wieder einzuhalten, regelmäßig zu lüften und auf Wangenküsse zu verzichten. Er kündigte eine Verordnung zur Maskenpflicht in allen Innenbereichen an, in denen der Gesundheitspass vorgelegt werden muss, etwa in Restaurants, Museen, Theatern. „Die aktuelle Welle könnte bereits nächste Woche ihren Höhepunkt erreichen“, sagte Véran.

In Frankreich beträgt die Inzidenz derzeit 193 Fälle pro 100.000 Einwohner pro Woche. Am Mittwoch wurden fast 33.000 neue Fälle gemeldet, ein Höchststand in der aktuellen Welle. Die Zahl der Infektionen ist binnen einer Woche um gut 80 Prozent gestiegen.

Bei gut 1400 Covid-Intensivpatienten ist die Situation in den Krankenhäusern noch nicht dramatisch, was wohl mit der hohen Impfrate von gut 75 Prozent der Gesamtbevölkerung zu tun hat.

Nach der EMA-Zulassung für den Kinderimpfstoff von BioNTech prüfen nun die Ethikkommission und die Gesundheitsbehörden in Frankreich, ob Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft werden sollten, sagte Veran. Vor 2022 wird es eine solche Impfung jedoch nicht geben.



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