Donnerstag, Juni 23, 2022
StartNACHRICHTENSchoigu: Russland und Weißrussland müssen ihre Kampfbereitschaft stärken

Schoigu: Russland und Weißrussland müssen ihre Kampfbereitschaft stärken

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3.45 Uhr: Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS stehen russische Einheiten kurz davor, das etwa zwölf Kilometer südwestlich von Lysychansk gelegene Dorf Wovchojarivka einzunehmen. In dem Bericht zitiert Tass mit der Angelegenheit vertraute Personen, die den Truppen des Separatistengebiets Lugansk nahe stehen.

Das Dorf liegt in der Nähe einer Hauptstraße, die von Lysychansk in die südwestliche Stadt Bakhmut führt. Reuters konnte die Informationen nicht unabhängig überprüfen. Der Gouverneur der Region Lugansk, Serhij Hayday, sagte, dass die russischen Streitkräfte weiterhin Reserven in der Partnerstadt Siewarodonezk auf der anderen Seite des Flusses konzentrieren, um ukrainische Truppen einzukreisen.

3 Uhr: Die Verhandlungen zur Aufhebung der russischen Getreideblockade in der Ukraine scheinen Fortschritte zu machen. Kreise des UN-Sicherheitsrates bestätigten der Deutschen Presse-Agentur die Möglichkeit eines Treffens der Konfliktparteien gemeinsam mit UN-Generalsekretär António Guterres in der Türkei – möglicherweise schon nächste Woche. Die Gespräche befinden sich an einem Punkt, an dem der UN-Chef direkt mit Russen und Ukrainern verhandeln würde, um eine Einigung zu erzielen.

2.40 UhrNach Angaben der Betreiber wurden zwei Getreidelager im Hafen der ukrainischen Stadt Mykolajiw von Russland bombardiert. Ein Sprecher des Landwirtschaftskonzerns Viterra sagte, bei dem Angriff auf eines der Hafenterminals am Mittwoch sei eine Person leicht verletzt worden. Zwei Silos fingen Feuer und ein drittes wurde beschädigt.

Das Viterra-Terminal verfügt über eine Lagerkapazität von 160.000 Tonnen und umfasst unter anderem eine Produktionsanlage für Pflanzenöl. Das Ausmaß des Schadens am zweiten Terminal, das vom US-Konzern Bunge betrieben wird, war nach Angaben des Unternehmens unklar.

1:30: Laut Microsoft greifen russische Hacker im großen Stil die westlichen Verbündeten der Ukraine an. Die Softwarefirma warnte in der Nacht zum Donnerstag, dass sie es insbesondere auf Regierungscomputer in Nato-Staaten abgesehen habe. Ziel Nummer eins sind die Vereinigten Staaten, aber insgesamt haben die Experten von Microsoft Angriffe russischer Hacker auf 128 Organisationen in 42 Ländern außerhalb der Ukraine identifiziert.

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar sei es ihnen bei 29 Prozent der Angriffe gelungen, in die angegriffenen Netzwerke einzudringen, hieß es. Mindestens jeder vierte erfolgreiche Angriff hat nachweislich Daten abgeschöpft.

20.45 Uhr: Der britische Geheimdienst geht nach Angaben von Premierminister Boris Johnson davon aus, dass Russlands Militär in der jetzigen Form künftig möglicherweise nicht mehr offensivfähig ist. „Russland könnte in den nächsten Monaten an einen Punkt kommen, an dem es keinen Vorwärtsdrang mehr hat, weil es seine Ressourcen erschöpft hat“, sagte Johnson der Süddeutschen Zeitung und anderen Zeitungen in einem Interview. „Dann müssen wir den Ukrainern helfen, den Schwung umzukehren.“

19:53 Uhr: Estland hat von den größeren EU-Staaten mehr Militärhilfe für die Ukraine im Krieg gegen Russland gefordert. Ministerpräsidentin Katja Kallas sagte am Mittwoch, ihr Land habe „schon viel für die Menschen in der Ukraine getan und könne eigentlich nicht mehr viel tun“. „Aber ich glaube, dass es immer noch Möglichkeiten gibt, ihnen zu helfen, von den größeren Mitgliedsstaaten.“

Nach Regierungsangaben aus Tallinn hat das baltische EU- und Nato-Mitglied bisher Militärhilfe im Wert von mehr als 230 Millionen Euro geleistet. Weitere Unterstützung für die Ukraine, die sich seit Ende Februar gegen einen Angriff Russlands zur Wehr setzt, ist auch Thema bei einem EU-Gipfel, der am Donnerstag in Brüssel beginnt.

18.45 Uhr: Er nannte Bundeskanzler Scholz eine „beleidigte Leberwurst“ und erntete dafür viel Kritik. Jetzt zeigt der ukrainische Botschafter Reue. Lesen Sie hier mehr darüber.

18:17 Uhr: In der Debatte um Waffenlieferungen an die Ukraine hat Verteidigungsminister Lambrecht mit einer Aussage für Verwirrung gesorgt – und eine Welle der Kritik ausgelöst. Lesen Sie hier mehr darüber.

18:14 Uhr: Großbritannien hat einer russischen Delegation den Zutritt zu einem Treffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) verweigert. Ein hochrangiger russischer Abgeordneter sagte am Mittwoch, die Vertreter seines Landes hätten keine Visa erhalten und müssten daher der Sitzung im nächsten Monat in Birmingham fernbleiben. Die britische Botschaft in Moskau teilte per Telegram mit, dass alle Mitglieder der Delegation wegen des Ukraine-Krieges von den Sanktionen gegen Russland betroffen seien. „Diese Sanktionen verbieten ihnen unter anderem Reisen nach Großbritannien.“ Das OSZE-Treffen soll vom 2. bis 6. Juli in der englischen Stadt stattfinden.

18:12 Uhr: Russland kündigt Vergeltungsmaßnahmen an, nachdem die US-Regierung einem russischen Flugzeug die Landung auf amerikanischem Boden verboten hat, um russische Diplomaten und ihre Familien abzuholen. Die US-Regierung zerstöre systematisch und kontinuierlich die bilateralen Beziehungen, sagte eine Sprecherin des russischen Außenministeriums. Gegenmaßnahmen, auch asymmetrische, würden folgen. Was genau damit gemeint ist, ließ die Sprecherin offen.

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