Mittwoch, Februar 8, 2023
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Schwere Waffen für den ukrainischen Kreml: "Panzer brennen und werden brennen"

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Großbritannien und Polen wollen Kampfpanzer an die Ukraine liefern – was der Kreml unbeeindruckt zeigt. Die Lieferungen würden „diese Geschichte nur verlängern“, sagt Peskow. Er erklärt auch: Die Russen waren nicht in Dnipro am Werk.

Der Kreml zeigt sich unbeeindruckt von der angekündigten Lieferung britischer Kampfpanzer an die Ukraine. Neue Lieferungen aus Ländern wie Großbritannien und Polen würden die Situation vor Ort nicht ändern, sondern nur weitere Probleme für die Ukraine bedeuten, sagt der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow.

„Diese Panzer brennen und werden brennen“, sagte Peskow mit Blick auf die angekündigten Lieferungen von Kampfpanzern. Tatsächlich hat Russland laut den investigativen Journalisten von Oryx seit Februar letzten Jahres 1.614 Panzer verloren, von denen 947 vollständig zerstört wurden.

Russland werde seine Offensive in der Ukraine laut Kreml unabhängig von ausländischen Waffenlieferungen fortsetzen: „Die militärische Spezialoperation wird fortgesetzt“, sagte Peskow. Er sagte, die Pläne der westlichen Länder für eine fortgesetzte militärische Unterstützung der Ukraine „werden die Situation vor Ort nicht ändern“. Die Lieferungen würden „diese Geschichte nur verlängern“.

Der britische Premier Rishi Sunak hatte vergangene Woche angekündigt, britische Kampfpanzer vom Typ „Challenger 2“ in die Ukraine zu liefern. Polen signalisierte zudem seine Bereitschaft, die Ukraine mit „Leopard“-Panzern made in Germany zu beliefern. Frankreich will der Ukraine leichte Panzer liefern. Moskau hat wiederholt westliche Waffenlieferungen an die Ukraine verurteilt.

Peskow dementierte auch Berichte über einen Konflikt zwischen dem Verteidigungsministerium und der Söldnergruppe Wagner, die ebenfalls in der Ukraine kämpft. Laut dem Sprecher des Präsidialamtes war dies eine Erfindung der Medien. Die Berichte über einen angeblichen Riss sind Informationsmanipulationen. Russland erkennt beide als Helden an und „beide werden für immer in unserer Erinnerung bleiben“.

Am Freitag zeigten sich jedoch Spannungen. Das Ministerium behauptete, die ukrainische Stadt Soledar eingenommen zu haben – was die Ukraine bestritt –, erwähnte jedoch zunächst nicht die Rolle der Söldner bei den Kämpfen. Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin beklagte daraufhin Versuche, die Rolle seiner Kämpfer und deren Leistungen kleinzureden. Das Ministerium gab später ein Update heraus, in dem das „mutige und selbstlose Handeln“ der Wagner-Kämpfer gelobt wurde. In einem Video lobte Prigoschin daraufhin sich und seine Kämpfer. Sie sind verantwortungsbewusst, diszipliniert und können zuhören.

Peskow erklärte auch, dass Russland das Wohnhaus in Dnipro nicht beschossen habe. „Russische Streitkräfte greifen keine Wohngebäude oder Einrichtungen der sozialen Infrastruktur an. Angriffe erfolgen gegen militärische Ziele, entweder offensichtlich oder getarnt.“ Der Schaden könnte das Ergebnis eines Flugabwehrangriffs sein, der das Projektil abgefangen hat. Zu dem gleichen Schluss kamen einige „Vertreter der ukrainischen Seite“.

Am Samstagabend sagte ein Berater des ukrainischen Präsidenten, die Rakete sei offenbar von der Flugabwehr abgeschossen worden und dann auf den Wohnblock gestürzt. Später widerrief er seine Aussage. Die Rakete soll eine Kh-22 sein. Nach eigenen Angaben ist die Ukraine nicht in der Lage, solche Projektile abzufangen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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