Samstag, November 26, 2022
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Sechs Personen erschossen Walmart-Shooter war ein Mitarbeiter

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Kurz vor Thanksgiving erschüttert eine grausame Tat die USA: Ein Walmart-Mitarbeiter eröffnet das Feuer an seinem Arbeitsplatz. Er tötet mehrere Menschen und sich selbst.

In den USA hat ein Mann am späten Dienstagabend (Ortszeit) in einem Supermarkt in Virginia sechs Menschen erschossen. Das teilte der Polizeichef von Chesapeake, Mark Solesky, auf einer Pressekonferenz mit. Der mutmaßliche Täter war ein Mitarbeiter der Supermarktkette Walmart. Nach der Tat beging der Mann Selbstmord mit einer Schusswaffe.

US-Medien berichteten unter Berufung auf Ermittler, der Täter habe in einem Pausenraum auf seine Opfer geschossen. Die Polizei äußerte sich dazu zunächst nicht und verwies auf laufende Ermittlungen. Solesky sagte, vier Menschen mit Verletzungen würden noch immer im Krankenhaus behandelt. CNN berichtete, dass ein Todesfall außerhalb des Gebäudes gefunden wurde. US-Präsident Joe Biden drückte den Angehörigen sein Beileid aus und betonte, dass die Nation gemeinsam gegen Waffengewalt eintreten müsse. „Wir müssen noch mehr tun.“

Der Vorfall ereignete sich zwei Tage vor Thanksgiving, als viele Menschen für den in den USA so wichtigen Feiertag einkaufen gingen. Um 22.12 Uhr (Ortszeit) sei die Polizei zu einem Schuss in einem Walmart-Supercenter alarmiert worden, sagte Polizeisprecher Leo Kosinski. Beim Betreten des Gebäudes fanden die Beamten „mehrere Tote und mehrere Verletzte“. Da es sich um ein sehr großes Geschäft handelt, wurde zunächst nach weiteren möglichen Opfern gesucht.

Dutzende Polizeiautos und Krankenwagen waren auf Bildern und Videos vor dem Einkaufszentrum zu sehen. „Es ist traurig. Wir sind ein paar Tage vor Thanksgiving. Es ist eine harte Zeit für alle Beteiligten, insbesondere für die Opfer. Es ist schrecklich“, fügte Kosinski hinzu. „Gott sei Dank war ich zu spät“, sagte ein Nachtschichtarbeiter dem lokalen Sender WAVY TV. „Wir sind schockiert über dieses tragische Ereignis“, sagte der Einzelhandelsriese Walmart in einer Erklärung. Das Unternehmen arbeitet eng mit der Chesapeake Police Department zusammen. Die Stadt hat rund 250.000 Einwohner.

Chesapeake-Senatorin Louise Lucas von der Demokratischen Partei forderte auf Twitter ein Ende der „Epidemie der Waffengewalt“ in den Vereinigten Staaten. Bei einer Schießerei in einem bei Schwulen, Lesben und der Trans-Community beliebten Nachtclub im US-Bundesstaat Colorado sind am Wochenende fünf Menschen getötet und 18 weitere verletzt worden. In der Woche zuvor hatte ein Student drei weitere Studenten auf dem Campus der University of Virginia erschossen.

Die USA haben lange mit massiver Waffengewalt zu kämpfen. Schusswaffen sind im Land oft leicht erhältlich. Nach neuesten Daten der Gesundheitsbehörde CDC wurden allein in den USA im Jahr 2020 rund 20.000 Menschen erschossen – mehr als 50 am Tag.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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