Donnerstag, Januar 27, 2022
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SPD-Politiker Stegner über „Lanz“ – Ruhestand: Altersstruktur in „crassa“ Deutschland

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Die Renten machen etwa ein Viertel des Bundeshaushalts aus. Auch SPD-Politiker Stegner diskutierte bei „Lanz“ über Nachhaltigkeit und Veränderungen im Rentensystem.

Die neue Ampelkoalition ist seit gut einem Monat im Amt. Arbeit und Soziales ist das einzige Ressort in der neuen Regierung, das von demselben Minister der letzten vier Jahre der Großen Koalition geleitet wird. Laut dem Gesprächskreis „Markus Lanz“ dürfte der Sozialdemokrat Hubertus Heil viel zu tun haben.

Mit dieser Prognose eröffnete die Wirtschaftsweise die Diskussion und hinterfragte die Pensionszusagen der neuen Bundesregierung.

„Die Koalition verspricht die Quadratur des Kreises, wenn sie Renteneintrittsalter, Rentenniveau und Beitragssätze stabil halten will“, sagte Schnitzer, der als Beiratsmitglied die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik verfolgt.

Der Sozialdemokrat Ralf Stegner sprach von mehr Zuwanderern und mehr Frauen als künftigen Beitragszahlern und mit längerer Bezahlung:

Stegner plädierte für eine offene und freundliche Willkommenskultur und nannte Kanada als Beispiel für ein erfolgreiches Einwanderungssystem mit einer Mischung aus qualifizierter Einwanderung und humanitärer Flüchtlingspolitik. Hör auf?

Ökonom Schnitzer verneinte dies und fügte hinzu, neben dem Faktor der Zahl der Beitragszahler seien weitere Anpassungen dringend nötig. Sein Ansatz: „Sie hätten Ihre Rente nicht so stark anheben können.“

Nach österreichischem Vorbild ist es denkbar, dass sich die Rentenerhöhungen nicht an durchschnittlichen Lohnsteigerungen, sondern an der Inflation orientieren. Ausnahmen würden für Personen mit besonders niedrigen Renten gelten. Das System geht auch davon aus, dass die Inflationsrate nicht so hoch bleibt, wie sie derzeit ist, so die Wirtschaft.

Die Journalistin Kerstin Münstermann, Leiterin des Parlamentsbüros der „Rheinischen Post“, ergänzt:

Münstermann regte außerdem an, Anreize für Mitarbeiter zu schaffen, freiwillig länger zu arbeiten.

Am Ende der Diskussion einigte sich die Gesprächsrunde auf das Thema Zuwanderung als eine der wichtigsten Stellschrauben für die Renten. Laut Ökonomin Monika Schnitzer sollen jährlich 1,5 Millionen Menschen zuwandern, um das Rentensystem in den kommenden Jahren ausreichend zu finanzieren.

Schließlich war auch Prof. Dirk Brockmann beteiligt, der für das RKI Prognosen zur Entwicklung von Pandemien modellierte und zu Beginn des Programms über die Verbreitung von omicron sprach. Der Physiker lebt und arbeitet seit mehreren Jahren in den USA.

Aus seiner Erfahrung in Chicago heraus funktioniert ein gemischtes Unternehmen sehr gut, besonders in Großstädten. Sie sollten nicht nur nach Menschen suchen, die bereits perfekt geformt sind: „Wir können nicht glauben, dass wir kluge Leute wie eine Art Krake ins Land locken.“

Angesichts des großen Bedarfs an Arbeitern und Mitarbeitern sagte er:

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