Dienstag, Januar 31, 2023
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Spekulationen um Lambrecht-Aus: Was die Bundeswehr vom Nachfolger erwartet

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Seit Freitag wird über den Rücktritt des Verteidigungsministers spekuliert. Der Chef des Deutschen Bundeswehrverbandes formuliert klare Erwartungen an die Nachfolge.

Nach vielen Fehltritten wird offen über den Rücktritt von Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) spekuliert. Auch Nachfolger werden bereits gehandelt.

Dazu äußerte sich der Chef des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, im Magazin ZDF heute. Das sagt Wüstner auf die Frage …

„Wenn man sich anschaut, was bisher kommuniziert wurde: Ich zolle dem Minister Anerkennung für diesen Schritt. Rücktritte standen in der Vergangenheit nicht auf der Tagesordnung.

Da es nicht dementiert wurde, gehe ich davon aus. Alles andere würde mich sehr überraschen.

Ein Minister braucht Expertise, er braucht Durchsetzungsvermögen, er braucht Anerkennung über Parteigrenzen hinweg. Und ja, es muss sich auch integrieren können. Nehmen Sie eine große Herausforderung an. Das Verteidigungsministerium ist von Natur aus das schwierigste Ministerium der Bundesregierung, besonders in Kriegszeiten.“

„Ich gehe davon aus, dass im Kanzleramt zukünftig wichtige Entscheidungen getroffen werden und werden müssen. Wir befinden uns in Europa im Krieg und befinden uns in einer schwierigen Situation. Und das erfordert eine umfassende Abstimmung mit der Kanzlerin, aber auch mit der gesamten Bundesregierung.“ .

Ob Waffenlieferungen oder die Finanzierung der Bundeswehr. Es reicht nicht, dass ein Verteidigungsminister in seinem Ressort beschäftigt ist.“

„Ich denke, es liegt an der gesamten Politik, der Bundesregierung, einschließlich des Parlaments. Wir haben eine unglaubliche Unterstützung, aber das muss man angesichts der Geschwindigkeit, die jetzt gezeigt werden muss, verstehen, wenn wir die Verteidigungsfähigkeit stärken wollen.“ wir müssen anders denken und handeln.

Wir müssen noch die Rechtsnormen ändern, wir müssen die Rüstungsindustrie anders behandeln. Wir müssen um die Ecke denken.“

Wüstner weiter: „Dann muss man mit dem Mittelstand und der großen Industrie sprechen, damit sie jetzt kaufen: Rohstoffe, elektronische Bauteile und vieles mehr, damit wir mit Sicherheit sagen können, dass das Material einfließt in den nächsten Jahren. Wenn wir es im alten System machen, wird es nicht funktionieren. Und deshalb braucht es ein neues Denken (…) mit allem, was dazugehört.“

„Ja, man kann es so sagen. Es hat nichts damit zu tun, dass wir bestimmte Dienste an der Nordostflanke der Nato nicht mehr durchführen können. Es geht im Wesentlichen darum, dass wir angesichts von Lieferungen in die Ukraine immer leerer werden aus.

Diese Vorräte sind sicherlich notwendig, sogar rechtzeitig. Aber es wurde einfach versäumt schnell aufzuräumen. Stichwort Artilleriesysteme: Nun zum Schützenpanzer Marder. In der aktuellen Situation dürfen wir die Bundeswehr nicht einfach weiterlaufen lassen, sondern müssen uns schneller beschaffen als bisher.

Das ist an der Tagesordnung und wir müssen verstehen, dass selbst außergewöhnliche Vermögen nicht ausreichen werden.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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