Donnerstag, Februar 9, 2023
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Stadt bei Bakhmut: Ukrainische Truppen ziehen sich aus Soledar zurück

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Ukrainische Truppen ziehen sich aus Soledar bei Bachmut zurück. Russland feiert es als Erfolg, aber Experten sehen darin eher einen Pyrrhussieg.

Ukrainische Truppen haben sich nach monatelangen russischen Angriffen aus der Stadt Soledar im östlichen Donbass zurückgezogen. Dies soll unter Militärangehörigen Leben retten, sagte ein Sprecher der ukrainischen Soldaten, Serhiy Cherevatyy, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP.

Der Rückzug hatte auf vorbereitete Verteidigungsstellungen stattgefunden. Russland hatte bereits vor knapp zwei Wochen behauptet, Soledar eingenommen zu haben. Damit hat Russland einen Erfolg in seinem Krieg in der Ukraine erzielt. Die russische Regierung hat erklärt, dass die Schlacht um Soledar in der Nähe der Stadt Bakhmut wichtig ist, um den gesamten Donbass zu erobern.

Militäranalysten argumentierten, dass die Einnahme von Soledar eher symbolischen als strategischen Wert habe. Jetzt nähern sich russische Soldaten Bakhmut.

Die in Washington ansässige Denkfabrik Institute for the Study of War hatte erklärt, dass nach dem Fall von Soledar keine „unmittelbare russische Einkreisung Bachmuts“ zu erwarten sei. Die Schlacht von Soledar hatte zur Erschöpfung der russischen Truppen geführt.

Die russische Regierung sah sich derweil mit Panzerlieferungen des Westens an die Ukraine konfrontiert. Die Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine sei ein desaströser Plan, kritisierte die Regierung. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch, die Idee sei absurd. Das Potenzial von Panzern in den Händen der Streitkräfte der Ukraine wird überbewertet. „Es ist ein weiterer Fehler, ein ziemlich schwerwiegender.“

„Nur, dass sie viel kosten werden und schwer auf den Schultern der europäischen Steuerzahler lasten werden“, sagte Peskow.

Deutschland hatte zuvor nach langem Zögern zugesagt, zunächst 14 Kampfpanzer Leopard 2 in die Ukraine zu liefern. Andere Länder können das Modell auch an die Streitkräfte der Ukraine liefern. US-Kreise behaupteten zudem, die US-Regierung wolle Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams in die Ukraine schicken.

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki, dessen Land den Ruf nach Verbündeten angeführt hat, Panzer in die Ukraine zu schicken, dankte Bundeskanzler Olaf Scholz nach der Ankündigung vom Mittwoch.

„Die Entscheidung, Leoparden in die Ukraine zu schicken, ist ein großer Schritt, um Russland aufzuhalten“, schrieb der Premierminister auf Twitter. „Zusammen sind wir stärker.“

In unserem Live-Blog finden Sie jederzeit die neuesten Nachrichten über Russlands Angriff auf die Ukraine:

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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