Montag, November 29, 2021
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Standort ist "sehr, sehr ernst" Minister fordern landesweite Verschiebung der Operation

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Nicht nur in Bayern, Sachsen und Thüringen stoßen Intensivstationen an ihre Kapazitätsgrenzen. Alle Gesundheitsminister vom Bund bis zu den Ländern schlagen Alarm. Sie wollen planbare Operationen in ganz Deutschland verschieben.

Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Situation in weiten Teilen Deutschlands sollen nach dem Willen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern geplante Operationen bundesweit verschoben werden. In vielen Bundesländern ist dies bereits der Fall. Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek, berichtete nach einer Wechselkonferenz, die Länder hätten sich darauf geeinigt.

Es braucht auch Flatrates für die Kliniken, wenn sie Intensivbetten und Klinikpersonal für Covid-19-Patienten freihalten. „Uns allen ist ganz klar, dass es sehr, sehr ernst ist“, sagte Holetschek nach den Beratungen. Es gebe große Solidarität zwischen allen Bundesländern, betonte der CSU-Politiker. Holetschek bedankte sich bei den Ländern, die nun im Rahmen des sogenannten Kleeblattkonzepts Patienten aus anderen Landesteilen aufnehmen. Konkret sind Umzüge aus Bayern, Sachsen und Thüringen geplant.

Holetschek warnte jedoch, dass sich die dramatische Corona-Entwicklung in den kommenden Wochen über ganz Deutschland ausbreiten könnte. „Das Wachstum der vierten Welle ist bundesweit zu spüren.“ Es müssen daher schnell Maßnahmen ergriffen werden, um die Corona-Zahlen zu reduzieren. Auch der amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn machte laut Wechselbeteiligten deutlich, dass jetzt entscheidend sei, dass die Welle gebrochen werden müsse.

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