Montag, Januar 30, 2023
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Steckt Russland dahinter? 74-Jähriger nach Briefbombenserie festgenommen

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Spanien gehört zu den Unterstützern der Ukraine bei der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg. Im November gingen Briefbomben an den spanischen Ministerpräsidenten und die ukrainische Botschaft – nun gibt es in dem Fall eine Festnahme. Geheimdienste haben einen brisanten Verdacht.

Nach einer Serie von Briefbomben, die unter anderem an die ukrainische Botschaft in Spanien und den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez verschickt wurden, ist der mutmaßliche Absender festgenommen worden. Nach Angaben des Innenministeriums in Madrid hat die Polizei den „mutmaßlichen Verfasser von sechs Briefen mit Sprengstoff“ in Miranda de Ebro im Norden des Landes gefasst.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Verdächtigen um „einen 74-jährigen Rentner“. Niemand wurde durch die Briefbomben getötet. Am 30. November 2022 wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der ukrainischen Botschaft in Madrid beim Öffnen eines Briefes an der rechten Hand leicht verletzt. Andere Sprengstofflieferungen wurden nicht nur beim Ministerpräsidenten, sondern auch beim Verteidigungsministerium, auf einem spanischen Militärstützpunkt und beim spanischen Verteidigungsunternehmen Interleza abgefangen, das Granatwerfer für die Lieferung in die Ukraine herstellt.

Nach dem Vorfall verschärfte Kiew die Sicherheitsvorkehrungen in allen seinen Vertretungen, und die spanische Justiz leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Terrorismus ein. Nach Informationen der „New York Times“ vermuten westliche Geheimdienste, dass hinter der Briefbombenserie eine russische paramilitärische Gruppe steckt.

Spanien unterstützt die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Neben Waffen hat Spanien kürzlich auch Stromgeneratoren an die Ukraine geliefert. Das Land kündigte zudem an, auch für eine Lieferung von Kampfpanzern des Typs Leopard 2 aus deutscher Produktion bereit zu sein. Auch „Schulungen im Umgang mit Leopard-Panzern“ oder „Hilfe bei deren Wartung und Reparatur“ seien möglich, sagte Verteidigungsministerin Margarita Robles im spanischen Fernsehen. Sie gab jedoch keine Hinweise darauf, wie viele Panzer Spanien liefern könnte und wann.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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