Dienstag, Januar 25, 2022
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Stiftung Patientenschutz – Brysch kritisiert Impfpflicht in der Pflege

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Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, warnt vor einer Impfpflicht für Pflegekräfte. Damit riskiert die Regierung, den Fachkräftemangel zu verschärfen.

Eugen Brysch, Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Patientenschutz, weist auf die potenziell schwerwiegenden Folgen einer Impfpflicht für Pflegekräfte hin.

„Mit der Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen und Krankenhäusern riskiert die Bundesregierung eine Verschärfung des Fachkräftemangels“, sagte Brysch der „Passauer Neuen Presse“. „Dies gefährdet die professionelle Hilfe schwerkranker und behandlungsbedürftiger Menschen.“

Brysch warnte: „Wenn nur noch zehn Prozent der ohnehin stark belasteten Beschäftigten ihren Job kündigen, können 200.000 Pflegebedürftige nicht mehr ihrer Würde entsprechend versorgt werden.“ Anders als Beschäftigte in der Pflege können sich Hilfebedürftige ihrem Schicksal nicht entziehen.

Brysch kritisiert, dass die Bundesregierung „die Situation in den Krankenhäusern erst seit zwei Jahren überprüft“, um die Lage der Krone zu beurteilen. „Der Parameter zur Beurteilung der Corona-Lage muss endlich das Infektionsgeschehen in der ambulanten und stationären Altenpflege sein. Denn hier häufen sich die Impfstoffentdeckungen.“

Impfung und Test sollten zusammen betrachtet werden. „Der vereinbarte tägliche Testbedarf für alle in Pflegeheimen und Krankenhäusern ist gut, aber wie dieser vor Ort organisiert werden soll, bleibt offen“, erklärte die Patientenfürsprecherin.

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