Donnerstag, Januar 27, 2022
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STIKO: Corona-Auffrischimpfung auch für 12- bis 17-Jährige

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Nach Angaben der Ständigen Impfkommission sollen auch 12- bis 17-Jährige eine Corona-Auffrischimpfung erhalten. Omikron machen eine Ausweitung der Impfkampagne notwendig. Gesundheitsminister Lauterbach begrüßte den Schritt.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat sich generell für eine Corona-Auffrischimpfung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren ausgesprochen. Der Ausschuss empfiehlt für diese Altersgruppe eine sogenannte Auffrischimpfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer „in altersgerechter Dosierung“ und mindestens drei Monate nach der vorherigen Impfung, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit.

Der Beschlussentwurf der Empfehlung muss nun ein sogenanntes Stellungnahmeverfahren mit den Ländern und den beteiligten Fachkreisen durchlaufen, ist also noch keine endgültige Empfehlung.

Die aktuelle Situation mit stark steigenden Fallzahlen durch die Omikron-Variante mache eine entsprechende Ausweitung der Impfkampagne notwendig, hieß es. „Mit einer Auffrischimpfung – dritter Impfung – wird der Impfschutz nochmals verbessert und die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Sars-CoV-2-Infektionen reduziert“, schreibt die STIKO. Das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen der Impfung sei „sehr gering“.

Für Jugendliche, die als Erstimpfung eine Dosis des Einzelimpfstoffs von Johnson & Johnson erhalten haben, empfiehlt die STIKO eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff wie BioNTech – und dann nach mindestens drei Monaten eine Auffrischimpfung.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach begrüßte die Empfehlung: „Jetzt können sich alle Jugendlichen und ihre Eltern sicher sein: Booster werden auch für 12- bis 17-Jährige empfohlen.“ Lauterbach hat die STIKO gebeten, eine Empfehlung zur Auffrischimpfung für Jugendliche auszuarbeiten. „Gut, dass die Impfkommission so schnell reagiert hat“, sagte er.

Die STIKO ist eine unabhängige Stelle. Sie entwickelt Impfempfehlungen und betrachtet den Nutzen für den Einzelnen und die gesamte Bevölkerung. Dazu werten die Experten internationale Daten und Studien aus. Die Empfehlungen gelten als medizinischer Standard, wie auf der STIKO-Website angegeben.



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