Sonntag, Mai 22, 2022
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Student Stoned Lynchmob tötet nigerianische Christin

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Ein christlicher Student wird in Nigeria von einem wütenden Mob getötet, weil die junge Frau den Propheten Mohammed in den Augen muslimischer Kommilitonen beleidigt haben soll. Es ist nur der jüngste von mehreren Vorfällen im Norden des Landes.

Ein Lynchmob tötete brutal eine christliche Studentin und verbrannte ihren Leichnam im nigerianischen Bundesstaat Sokoto. Dutzende muslimische Studenten hätten die junge Frau aus Wut über einen Eintrag in einer öffentlichen Whatsapp-Gruppe gesteinigt, teilte die Polizei mit. „Die Schüler holten das Opfer gewaltsam aus dem Sicherheitsraum, in dem es von der Schulbehörde versteckt worden war, töteten es und steckten das Gebäude in Brand.“

Den Angaben zufolge wurde die Aussage des Schülers als Beleidigung des Propheten Mohammed aufgefasst. Im Internet verbreitetes Filmmaterial zeigte den toten Studenten in einem rosa Kleid, der mit dem Gesicht nach unten zwischen Dutzenden von Steinen lag.

Die Polizei kündigte an, die Videos auszuwerten und die Beteiligten festzunehmen. Bisher gab es zwei Festnahmen. Die Landesregierung ordnete die sofortige Schließung der Schule an, um „die entfernten und nahen Ursachen des Vorfalls“ zu ermitteln. Die konkrete Aussage der angeblichen „Blasphemie“ ist noch unklar.

Dies ist der jüngste Vorfall fanatischer Jugendlicher, die im Norden Nigerias Menschen wegen angeblicher Blasphemie töten. Im Gegensatz zum überwiegend christlichen Süden Nigerias wird der Norden von konservativen Muslimen bewohnt. Viele nördliche Bundesstaaten haben das Scharia-Gesetz, das die Todesstrafe für Blasphemie vorsieht. Die islamischen Gerichte arbeiten Seite an Seite mit der staatlichen Justiz und haben Todesurteile wegen Ehebruchs, Blasphemie und Homosexualität verhängt. Aber es gab keine Hinrichtungen. Fälle von tödlichem Lynchen ohne Gerichtsverfahren sind jedoch häufiger.

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