Freitag, Juni 24, 2022
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Suchaktion unterbrochen Deutscher in Tirol verschütteter KSK-Soldat

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Im österreichischen Kaisergebirge ereignet sich ein tragischer Vorfall: Ein Mensch wird von einer Steinlawine verschüttet. Nun ist bekannt, dass es sich um eine Übung von KSK-Soldaten handelte. Die Suchaktion musste jedoch wegen Sturm und Lockergesteinsgefahr unterbrochen werden.

Der 30-jährige Deutsche, der bei einem Felssturz im Tiroler Kaisergebirge verschüttet wurde, ist Soldat im Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr. Der Unfall ereignete sich, als die Eliteeinheit ein Bergtraining absolvierte. Die Umstände der Rettungsarbeiten sind demnach lebensbedrohlich und mussten in der Nacht unterbrochen werden. Sucharbeiten von Militär und Zivilkräften blieben zunächst erfolglos.

Die deutschen Kommandos werden zu Heeresbergführern ausgebildet. „Alle Kommandos erhalten eine Bergkampfausbildung, um auf den Kampf in schwierigem Gelände vorbereitet zu sein“, heißt es in einer Mitteilung des KSK. Das KSK ist in Calw (Baden-Württemberg) stationiert.

Auf dem Stripsenjoch seien Brocken in der Größe von fünf Kubikmetern heruntergestürzt, sagte ein Sprecher der Betriebsleitstelle. Wegen Nebel, Nässe und der Gefahr von Lockergestein mussten die österreichischen Bergretter ihre Suche nach der vermissten Person vorerst einstellen, auch am Freitagmorgen wurde die Suche nicht wieder aufgenommen. Die Suchaktion dauerte laut KSK den ganzen Tag an.

Vier weitere Deutsche, mit denen der Verschüttete unterwegs war, blieben unverletzt. Die fünf hätten sich über eine 40 Meter hohe Felswand abgeseilt, teilte die Polizei mit. Als der 30-Jährige den Wandfuß erreicht hatte, wollte er einen Steig wieder hinauf zum Ausgangspunkt klettern, als die große Steinlawine über ihn hereinbrach. Seine Kameraden, die bereits oben waren, hätten sofort mit der Suche begonnen und Rettungskräfte alarmiert.

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