Samstag, Mai 21, 2022
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Südossetien verabschiedet Referendum über Beitritt zu Russland

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In Georgien planen die Behörden der abtrünnigen Region Südossetien ein Referendum über den Beitritt zu Russland. Die georgische Regierung verurteilte das Projekt als „inakzeptabel“.

Die georgische Separatistenregion Südossetien hat für den 17. Juli ein Referendum über den Beitritt zur Russischen Föderation angekündigt. Der noch amtierende Präsident der Region, Anatoly Bibilov, unterzeichnete ein entsprechendes Dekret. Das teilte sein Büro mit. Dies entspreche dem „historischen Anspruch“ der Menschen in Südossetien.

Die Pläne waren bereits in den vergangenen Tagen aufgetaucht. Auch der neu gewählte Präsident Alan Glagoev hatte sich für ein Referendum ausgesprochen, wollte aber die Zustimmung Moskaus abwarten. Die georgische Regierung verurteilte einen solchen Plan als „inakzeptabel“.

Südossetien mit rund 60.000 Einwohnern grenzt an das zu Russland gehörende Nordossetien. Nach einem kurzen Krieg gegen Georgien im Jahr 2008 erkannte Russland nicht nur Südossetien, sondern auch die Küstenregion Abchasiens als unabhängig an.

Russland unterstützt beide Regionen bereits finanziell und hat dort auch Tausende Soldaten stationiert. Der Bevölkerung wurde die russische Staatsbürgerschaft angeboten.

Bibilovs Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund der russischen Militäroperation in der Ukraine. Ende März hatte er bereits im russischen Fernsehen gesprochen. Im März gab er außerdem bekannt, dass er südossetische Soldaten in die Ukraine entsandt habe, um „zum Schutz Russlands beizutragen“. Bei der Wahl



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