Samstag, Oktober 1, 2022
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Tausende suchen Schutz Super-Taifun trifft auf Japan

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Der japanische Wetterdienst warnt davor, dass der Taifun „Nanmadol“ eine „beispiellose Gefahr“ darstellt. Mehr als vier Millionen Menschen im Süden des Landes sollen ihre Häuser verlassen, Tausende befinden sich bereits in Notunterkünften. Trotz Frühwarnung werden die ersten Verletzten gemeldet.

Der ungewöhnlich heftige Taifun „Nanmadol“ hat den Süden Japans mit starken Windböen und Starkregen getroffen. Nach Angaben des japanischen Fernsehsenders NHK hielten sich am Nachmittag (Ortszeit) mehr als 15.000 Menschen in der Region Kyushu in Räumen auf, die „extremen Wetterbedingungen standhalten“. Der japanische Wetterdienst JMA hat am Samstag die höchste Taifunwarnung für die Präfektur Kagoshima auf der südwestlichen Insel Kyushu herausgegeben. Die Behörden forderten mehr als vier Millionen Einwohner auf, ihre Häuser zu verlassen. Das US Navy Warning Center stufte „Nanmadol“ als Super-Taifun ein.

Am Morgen hatten schwere Stürme und Regenfälle die Region heimgesucht, und fast 98.000 Haushalte waren Berichten zufolge ohne Strom. Züge, Flüge und Fähren stellten den Betrieb ein, sogar Lebensmittelgeschäfte wurden geschlossen. Ministerpräsident Fumio Kishida forderte die Bewohner per Twitter auf, „sich von gefährlichen Orten fernzuhalten“ und sich – auch bei Tageslicht – in Sicherheit zu bringen, sobald sie „die geringste Gefahr spüren“. Der Fernsehsender NHK berichtete von vereinzelten Verletzten, größere Schäden oder Todesopfer gab es zunächst nicht.

Der Wetterdienst JMA warnte vor einem „sehr gefährlichen Taifun“ und einer „beispiellosen“ Gefahr durch „beispiellos“ starke Windböen, hohe Wellen und Erdrutsche als Folge der Starkregen. „Es ist äußerste Vorsicht geboten“, sagte ein Sprecher. Der Wind kann so stark sein, dass Häuser einstürzen. Der JMA-Sprecher warnte zudem vor Überschwemmungen und Erdrutschen.

Der langsam ziehende Zyklon dürfte nach dem langen Feiertagswochenende auf Nordosten drehen. Dort könnte es auch auf der Hauptinsel Honshu mit der Hauptstadt Tokio zu Starkregen kommen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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