Donnerstag, Juni 23, 2022
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Teenager ersticken Klassenkameraden und werfen ihren Körper weg: Polizei

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Polizisten in Deutschland haben zwei Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren festgenommen, von denen sie glauben, dass sie ein 15-jähriges Mädchen erstickten, dessen Leiche zwei Tage nach ihrem Verschwinden in einem Dickicht gefunden wurde.

Das Mädchen Anastasia verschwand am Sonntagabend spurlos aus dem niedersächsischen Salzgitter im Nordwesten Deutschlands.

Rund 50 Polizisten waren mit Hilfe von Spürhunden und einer Drohne an der Suche nach der vermissten Schülerin russischer Herkunft beteiligt.

Das Schlimmste wurde am Dienstagnachmittag bestätigt, als die Drohne einen leblosen Körper auf einem überwucherten Grundstück hinter einem Supermarkt in der Nähe von Anastasias Wohnort fand.

Die Leiche wurde schnell als Anastasia bestimmt, und eine Autopsie ergab, dass sie erstickt war.

Es ist nicht klar, wann Anastasia getötet wurde, aber die Ermittler sagten, die Beweise deuten stark darauf hin, dass sie an dem Tag starb, an dem sie vermisst wurde.

Unklar ist auch, ob der Ort, an dem sie gefunden wurde, auch der Tatort ist.

Kurz nachdem Anastasias Leiche gefunden wurde, verhaftete die Polizei einen 14-jährigen Mann, der wegen ihres Todes verdächtigt wurde. Daraufhin wurde ein Gerichtsbeschluss erlassen, ihn in Gewahrsam zu halten, und Berichten zufolge drohen ihm bis zu zehn Jahre Gefängnis, wenn er des Mordes an dem Mädchen für schuldig befunden wird.

Die Polizei nahm auch einen zweiten Verdächtigen fest, aber er kann nicht verurteilt werden, weil er 13 Jahre alt ist, was nach örtlichem Recht noch nicht strafmündig ist.

Er wird jedoch polizeilich untersucht und könnte immer noch in eine Hafteinrichtung eingeliefert werden, wenn ein Gericht dies anordnet.

Beide Tatverdächtige sind Deutsch-Russen und dem Opfer bekannt, da sie alle dieselbe Schule in Salzgitter-Fredenberg besuchten und im selben Landkreis wohnten.

Die Staatsanwaltschaft sagte, das Tatmotiv liege „im persönlichen Bereich“ und es habe sich „eine gewisse Feindseligkeit“ zwischen den Verdächtigen und dem Opfer entwickelt.

Weitere Details zum Motiv sind derzeit nicht bekannt.

Wie die Verdächtigen so schnell ins Visier der Polizei geraten sind, wollte die Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht preisgeben.

Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass ein Verbrechen sexueller Natur begangen wurde.

Die Namen der Verdächtigen und des Opfers werden derzeit zurückgehalten.

Der Bürgermeister von Salzgitter, Frank Klingebiel, von der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, sagte am Mittwoch: „Ich verurteile dieses grausame und kaltblütige Verbrechen aufs Schärfste.“

Die Ermittlungen dauern an.

Diese Geschichte wurde Newsweek von Zenger News zur Verfügung gestellt.

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