Montag, Februar 6, 2023
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"Tödliche Fracht" Aus dem Westen wirft Russland der Ukraine Waffenlager in Atomkraftwerken vor

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Der russische Geheimdienst schuldet keine Beweise, aber der Vorwurf ist eindeutig: Die ukrainische Armee soll Waffen aus dem Westen auf dem Gelände von Atomkraftwerken lagern. Das wäre doppelt gefährlich – Moskau droht immer wieder damit, westliche Waffenvorräte zu vernichten.

Der russische Auslandsgeheimdienst (SVR) wirft der Ukraine vor, vom Westen gelieferte Waffen auf dem Gelände von Atomkraftwerken zum Schutz vor Zerstörung zu stationieren. Der Chef des Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, kündigte in Moskau an, Kiew gehe davon aus, dass die russischen Truppen die Atomkraftwerke wegen der Gefahr einer nuklearen Katastrophe nicht angreifen werden. Die SWR-Daten können nicht überprüft werden.

Naryshkin behauptete, es gebe glaubwürdige Informationen, dass HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und großkalibrige Artillerie dort untergebracht seien. In der letzten Dezemberwoche seien Eisenbahnwaggons mit der „tödlichen Fracht“ über den Bahnhof Rafalivka in der Westukraine zum Kernkraftwerk Riwne gebracht worden, hieß es. Beweise legte der SWR nicht vor. „Wenn es zu einer großen Detonation kommt und ein Atomkraftwerk zerstört wird, beispielsweise durch eine neue, vom ukrainischen Luftverteidigungssystem fehlgeleitete Rakete, wird die Schuld an der Tragödie immer auf Moskau abgewälzt“, heißt es in dem SWR-Bericht.

Der Kreml in Moskau sagte, die SWR-Daten sollten die Aufmerksamkeit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) auf sich ziehen. Kürzlich hatte Russland bereits behauptet, die Ukraine baue eine schmutzige Bombe mit nuklearem Material. Die IAEO-Experten hatten im Land nichts gefunden. Gleichzeitig wirft Kiew Russland vor, militärisches Gerät auf dem Gelände des besetzten Kernkraftwerks Saporischschja stationiert zu haben.

Moskau hat im Zuge seines Angriffskriegs immer wieder damit gedroht, westliche Waffenlieferungen an die Ukraine zu vernichten. In der Debatte um die Lieferung von „Leopard“-Kampfpanzern an Kiew etwa warnt Moskau davor, dass dies den Krieg auf eine neue Ebene heben würde. Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow sagte, westliche Waffen würden von Moskaus Truppen zerstört. Laut Moskauer Nachrichtenagentur Interfax sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, das Hin und Her zwischen den EU-Staaten um den „Leopard“-Panzer zeige die dortige „Nervosität“. „Zunächst einmal wird das ukrainische Volk für all diese Aktionen bezahlen, für diese Pseudo-Unterstützung“, sagte Peskow.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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